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Der dunkle Schatten des Herzens 3

„Ich bin nicht mehr gut genug für die Einsamkeit. Es fügt mir nicht mehr genug Schmerz zu einsam zu sein. Ich suche nach neuem Schmerz und ich finde ihn in mir selbst…“

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Sy erwachte schweißgebadet und sichtlich mitgenommen von ihrem unruhigen Schlaf.
„Alles in Ordnung Sy? Hast du Hunger?“
Sy ließ ein Grollen erklingen, das stark eine ärgerliche Katze erinnerte.
„Du stehst auf und bist mies gelaunt.“
„Na und? Ich bin auch so schlafen gegangen!“, erwiderte die Elfe dem Drachen patzig.
„Iss etwas, ich habe die Äpfel aus dem Fluss gefischt…Sie werden sicher schmecken.“
„Ich will nichts essen!“
„Du hast seid 3 Tagen nichts mehr gegessen…Sy bitte du musst etwas essen.“
„Papperlapapp.“ Die Nachtelfe wedelte mit ihrer schlanken Hand und richtet sich nun auf. Der Drache rollte mit seinen gelben Augen und legte die grünen Flügel an den kleinen Körper. Er betrachtete die Nachtelfe, während diese ihre Kleidung ablegte und ihr Haarband löste, um im Fluss zu baden. Als sie ihre Füße in das eiskalte Wasser tauchte schauderte sie kurz. Ihr Körper war dünn, fast schon zerbrechlich wirkte er auf den Drachen. Shian machte sich Sorgen und diese waren deutlich zu erkennen. Sy ging nun tiefer in den Fluss und als der grüne Welpling ihre sich hebenden und senkenden Rippen ließ er den Kopf hängen. Sy war abgemagert, mies gelaunt und ständig grüblerisch. In Shians Meinung tat ihr die Einsamkeit in den Bergen am Rande Stormwinds nicht gut. Das einzige was die Nachtelfe hier beschäftigte war ihr hartes Training, bei dem sie stundenlang im eiskaltem Wasser verharrte oder oben auf der Bergkuppe ihren Gleichgewichtssinn gegen den starken Wind schulte. Manchmal saß sie auch einfach da, die Beine angezogen bis die Knie ihr Kinn berührten und schaute nachdenklich in die Ferne. Sie redet kaum noch und wenn, dann stritten die beiden einstigen Seelenverwandten nur noch. Ihre Gedanken konnte Shian schon eine ganze Weile nicht mehr spüren, sie hatte eine Art Barriere aufgebaut, die ihn immer wieder abwehrte. Inzwischen lief dem Drachen jedes Mal ein eisiger Schauer über den Rücken, wenn er Sy anblickte. Ihr Auge war inzwischen völlig in Dunkelheit gehüllt und, obwohl Sy es nie zugeben würde, glaubte Shian das sie auf diesem Auge erblindet war. Die Augenklappe trug sie schon lange nicht mehr, da wohl kaum davon auszugehen war das jemand sie hier finden würde. Die Haare hatte Sy sich mit einem Dolch unsauber abgeschnitten, sodass sie nun unregelmäßig kurz bis knapp über ihr Ohr reichten. Wie sie aussah schien ihr egal zu sein, allerdings verbrachte Sy täglich mehrer stunden in dem eiskalten Wasser des Flusses um sich zu waschen und ihre Muskeln abzuhärten. Shian sah der Nachtelfe zu wie sie mit den Fingern durch ihr Haar strich und es wusch. Dann tauchte sie unter und der Drache konnte nur noch einen Schatten unter der Wasseroberfläche erahnen. Er seufzte. Was konnte er nur tun bevor sich seine Seelenverbundene ganz abschottete und womöglich nicht mehr zu retten war?
23.11.06 17:14
 


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