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Fay´s Tagebuch

Wilder Stolz

Ihre Gedanken wanderten weit fort. Sie musste unweigerlich an ihren Halbbruder und ihre Schwester denken. Ob er noch lebt? Wo er wohl steckt? Und was wohl mit Raven geschah? Wo befand sich die Elfe? Sie wischte ein paar Tr?nen fort und ihre Gedanken huschten zum gestrigen Tag. Wie viel war seitdem passiert?Wo war Dalanor jetzt nur? Was tat er gerade? Was dachte er? Was f?hlte er? Sie ber?hrte ihre Finger dort, wo sie wusste das Dalanor normalerweise ihren Ring trug. Den Ring dem sie ihm einst schenkte um ihm ihre Liebe zu gestehen. Ob er ihn noch tr?gt?, fragte sie sich. Habe ich mich so sehr ver?ndert? So sehr das er mir nicht mehr in die Augen sehen kann? Ich kann es nicht glauben? Die Elfe starrte auf ihre H?nde. Die Worte hallten in ihrem Kopf wieder. ??Entscheide dich was dir wichtig ist?!? Was mir wichtig ist? ER war ihr wichtig! Wie kann ich ohne ihn hier sitzen? Wenn mein Herz meine Seele und mein K?rper sich so nach ihm sehnen?Das Gef?hl der leere ist kaum auszuhalten?Und ich sitze hier und betrinke mich! Ihr Blick glitt zu den leeren Schnapsschl?uchen und sie stie? sie angewidert weg. Was w?rde er nur sagen wenn er mich so sehen k?nnte? Der wilde Stolz einer Elfe im Dreck der Gassen! Sie lachte leise und dunkel und es hallte in der engen Gasse von den W?nden wieder. Hierhin hat er mich gef?hrt?der wilde Stolz?und nun? Bin ich allein ? und alles ist verloren woran ich glaubte. Oder scheint es nur so? Ist vielleicht noch etwas zu retten?...
8.1.06 10:26


Alles kommt wieder...

Fay ?ffnete langsam die Augen. Immer noch drehte sich alles um sie herum und sie fasste sich st?hnend mit der Hand an den Kopf. ?mhhhm.? Sie st?tzte sich mit der einen Hand an der kalten, feuchten Tunnelwand ab und versuchte auf die Beine zu kommen, doch nachdem sie ein heftiger Schwindel packte lie? sie sich wieder auf den Boden sinken. Neben ihr konnte man zwei leere Schl?uche erkennen, anhand ihrer Beschriftung waren sie mit Zwergenschnaps gef?llt gewesen. Das dunkle, sonst seidig schimmernde Haar der Elfe war unordentlich und zerzaust. Fay fuhr sich mit der Hand ?ber das Gesicht und durch die Haare, dann stand sie mit einem Ruck auf. Den ersten Schwindel ignorierend wankte sie den dunklen Tunnel entlang und trat in die Morgensonne hinaus. Die wei?en Stra?en von Stormwind waren in diesem Viertel wie ausgestorben...lediglich ein Soldat kam ihr entgegen, der der Elfe jedoch nur einen angewiderten Blick schenkte und sie dann ?bersah. Fay kletterte auf einen kleinen Bootssteg und kniete sich an den Rand, ihr Blick betrachtete das Spiegelbild im Wasser. Doch schon tauchte sie die H?nde in das k?hle, klare Nass und wischte sich hastig durch das Gesicht und die Haare.
Wie laufe ich denn nur rum?? , dachte Fay und betrachtete wieder die Wasseroberfl?che. Doch im Grunde war es ihr egal?eigentlich war ihr gerade alles egal. Mit ihrer Hand zerst?rte sie das Spiegelbild und wandte sich ab, in ihrer Tasche fand sie etwas altes Brot. Sie riss etwas davon ab und kaute lange auf dem z?hen St?ck. Wo gehe ich jetzt hin? Vielleicht sollte ich jemanden um Hilfe bitten?Ma?oder D?ja? Die Elfe sch?ttelte energisch den Kopf sodass sie wider heftig schwankte. Aber es hat ja alles keinen Sinn? Sie zog einen halbleeren Schnapsschlauch hervor und trank etwas davon. Sie verzog das Gesicht bei dem herben Geschmack, doch sie nahm einen weiteren Schluck.
?Eine Elfe sollte nicht hier sitzen und sich am Morgen betrinken!?, drang eine leise, zischende Stimme an in Fay?s Gedanken.
Fay erschrak und bekam einen Schluckauf Sie hickste und sah sich um. ?Eine Elfe sollte auch nicht in dieser dreckigen Menschenstadt Zuflucht suchen!?, fauchte sie zur?ck.
Neben ihr stand eine alte Frau. Ihr Gesicht war runzlig und ihr Haar schlohwei?. Sie st?tzte sich auf einen knorrigen Stock und ihre langen Roben raschelten im Wind. Sie wirkte seltsam auf Fay und als die Elfe den kleinen D?mon zu F??en der Alten erblickte, wusste sie dass es sich hier um eine Hexe handeln musste.
?Du verschlie?t deine Gedanken nicht gut genug, Elfe! Sieh wie leicht es mir ergangen ist in sie einzudringen??, das zischend verebbte langsam aus Fay?s Gedanken. Die Frau bewegte die Lippen nicht, doch ihre Augen ruhten auf Fay.
?Was geht es Euch an? Verschwindet oder ich t?te Euch hier ? mitten auf der Stra?e am hellen Tage!!?
Ein verzerrtes Grinsen machte sich auf dem runzligen Gesicht breit.
?Du brauchst Hilfe??
?Ich brauche keine Hilfe!!! Von niemandem!? Fay sprang auf, das kleine Messer lag in ihrer Hand und ihr Blick funkelte vor Zorn und aufgewirbelten Gef?hlen. Die Hexe trat zur?ck, murmelte etwas und pl?tzlich ?berfiel Fay eine unb?ndige Furcht?der Drang davonzulaufen war unheimlich stark und Fay lie? das Messer aus ihrer Hand gleiten ? sie stand da wie erstarrt, dann begann sie zu laufen. Sie wusste nicht wohin, oder warum sie lief, sie wusste nur das sie fort wollte?So schnell ihre langen Beine und die Schnelligkeit ihres Volkes sie tragen konnten rannte Fay die Stra?en Stormwinds entlang. Als sie anhielt war sie wieder in einem dunklen, feuchten Tunnel. Sie rutschte an einer der W?nde hinab und sank ich sich zusammen. Schluchzend und das von Tr?nen ?berzogene Gesicht in ihren H?nden vergraben wollte sie einfach nichts mehr sp?ren? Und endlich erl?ste sie der Schlaf von ihren Gedanken und sie glitt in einen leichten Schlaf ?ber?
Als sie erwachte war es fr?her Abend. Sie blinzelte und griff sich an den Kopf. F?rchterliche Kopfschmerzen plagten die Elfe. Zwergenschnaps?Sie spuckte auf den Boden der schmutzigen Gasse.
Was wollte die Alte Hexe nur von mir...? Warum kann man mich nicht in Ruhe lassen? Wieder begannen Tr?nen in ihren Augen aufzusteigen, doch Fay schluckte sie angestrengt hinunter. Ich bin nicht schwach! H?r auf zu heulen Fay, das rettet auch nichts mehr! Ich sollte aufstehen?Ich sollte nachdenken? Sie sch?ttelte verzweifelt den Kopf und presste ihre H?nde an die Ohren. Aber wozu?wozu! Ich bin wieder allein?so allein?wie fr?her? Der K?rper der Elfe wiegte sich sacht vor und zur?ck, ihr Kopf war auf die Knie gesunken, die sie fest umschlungen an sich presste.
7.1.06 23:52


Die Vergangenheit beginnnt

Die Dunkelheit legte sich ?ber die dunklen W?lder Ashenvales, als die zierliche Elfe endlich die Schatten der B?ume erreichte. Der silberne Nachts?bler auf dem sie ritt sch?ttelte unwillig den Kopf und knurrte leise. Sachte glitt die Elfenhand ?ber das weiche Fell und beruhigte die Katze, damit diese weiterging. ?Al filas Syenna! ?Komm Silberfell!? fl?sterte die zarte Elfenstimme eindringlich in das nach hinten gerichtete Katzenohr. Eine kleinere Katze, genauso silbern mit schwarzen Punkten versehen wie die gro?e Nachts?blerin, schlich aus dem Schatten hervor. ?Nenya?? , die vorher noch so dringliche Stimme wurde pl?tzlich weich und die leuchtenden Augen der Elfe glitten liebevoll ?ber die Katze, die diesen Blick mit einem z?rtlichen Schnurren beantwortete. ?Jir ?n h?aberas nenya?Ser al filas!? Das knurrende Kommando war kaum h?rbar in der Stillen Nacht, aber anscheinend wusste die Schneeleopardin was zutun war, den zwei Sekunden sp?ter verschwand sie wieder in den Schatten.
Die blauhaarige Elfe zog den gr?nen Elfenmantel fester um ihren zitternden K?rper. Die Nacht ist nicht kalt?und trotzdem zittere ich wie die Bl?tter der B?ume? dachte sie. Wie lange hatte ich dieses Gef?hl nicht mehr?Es ist schon so lange her? Ihr Blick ver?nderte sich f?r einige Sekunden. Ein roter Schimmer erf?llte die Augen, der aber genauso schnell wieder verschwand wie er gekommen war. Ob sie mir immer noch folgen? Ich werde wachsam sein m?ssen, aber ich m?chte so fr?h wie m?glich nach Hause zur?ckkehren. Silberfell setzte sich leichtf??ig in Bewegung. Schnell trug sie die Elfe auf ihrem R?cken ?ber den weichen Waldboden. Endlich?Das m?sste er sein! Ich bin endlich da. In einiger Entfernung, die nur die scharfen Augen der Nachtelfen ?berbr?cken konnten, schimmerte der bl?uliche Dunst eines Mondbrunnens auf einer kahlen Lichtung. Die Nachtelfe lie? sich aus dem Sattelgleiten und schickte die Nachts?blerin mit einem Kopfnicken in die Schatten der B?ume. Ein leiser Pfiff ? schon stand Nenya an ihrer Seite. Nun wurde unter ihrem Mantel die feine Klinge ihres Schwertes sichtbar und eine kleine handliche Axt. Den Mantel legte sie eilig ab und griff mit einer ge?bten Bewegung nachdem K?cher, der sich auf ihrem R?cken befand. Ich hoffe es sind genug Pfeile?aber was rede ich da ? ich werde nur einen einzigen brauchen! Sie lachte. Ein l?cheln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, das ihre innere Aufregung deutlich zeigte. Aber schon rannte die Elfe los. Geschickt und schnell bewegte sie sich zwischen den B?umen hin und her, nutze die Schatten als Deckung und aufkommende Ger?usche f?r waghalsige Spr?nge ins Dunkel. Die Katze an ihrer Seite war nicht weniger geschickt und schnell. Beide n?herten sich im Zickzack-Kurs ihrem Ziel, dem Mondbrunnen. Ein Kopfnicken der Elfe, schon stoben die beiden auseinander und n?herten sich von zwei Seiten ihrem Ziel. Die Katze verschwand wieder in die Schatten und pirschte sich leise an. Die Elfe hingegen, schmiegte sich eng an die Baumst?mme und gelangte so immer n?her an den Brunnen, bis sie bald schemenhafte Gestalten erkennen konnte, die schlie?lich immer deutlicher wurden. Da sind sie! Da sind sie! Rief sie in Gedanken und ihre Stimme verriet die brennende Aufregung die aber ?u?erlich nur durch das funkeln und rote schimmern der Elfenaugen zu erkennen war. Die Finger glitten sanft ? fast z?rtlich ?ber den Bogen, den sie nun in ihrer Hand liegen hatte. Es war ein alter Bogen, aus Knochen gefertigt, mit spitzen Enden und einer glatten, d?nnen Sehne bespannt. Eine ge?bte Bewegung zog den Pfeil aus dem K?cher und legte sie mit einer Geste auf die Sehne ? die unter anderen Umst?nden fast liebevoll gewesen w?re. Die Elfe schlich sich weiter an den blauen Mondbrunnen, bis sie leise die Stimmen an ihre sensiblen Ohren dringen h?rte. Ihre Augen verengten sich als sie den Bogen spannte und zu Zielen begann. Das ist er?ein Schuss?er muss genau passen! Keinen Fehler darf ich mir leisten ? nicht das kleinste Z?gern?Warte Fay?warte?noch nicht?gleich?Er wei? nicht einmal das ich hier bin ? er h?tte mich erwarten sollen?das wird sein Ende sein ? dieser letzte Dumme Fehler! Sie lachte stumm auf und der rote Schimmer ihrer Augen wurde pl?tzlich f?r einige Sekunden so deutlich, dass es jeder ohne Anstrengung h?tte wahrnehmen k?nnen. Es ist fast wie fr?her? Sie sog die Luft leise ein, dann spannte sie den Bogen um wenige Millimeter weiter, zum Schuss bereit, ihre zitternde hand zur Ruhe zwingend. In v?lliger Konzentration visierte sie die gro?e, schlanke Gestalt an. Lange Gew?nder umh?llten die Person in Fay?s Visier. Ihre zitternde Hand wurde ruhig, ihr Atem gleichm??ig, ihr K?rper strahlte eine Ruhe aus, die jeden anderen ?berrascht h?tte. Ein kurzer Gedanke glitt zu dem hin?ber, der auf sie wartete ? der nichts von dem wusste was sie hier tat. Doch die Elfe schob diesen Gedanken energisch beiseite. Kein Z?gern? hallte es in ihrem Kopf wieder.
Und dann bemerkten ihre Sinne die Bewegung ihres Gegen?bers. Eine kleine falsche Bewegung. Ein minimales Wenden des K?rpers. Und schon schnellte der Pfeil von der Sehne und surrte durch die Nachtluft. Er traf sein Ziel sicher und mit einem stummen Schrei auf den Lippen kippte die Gestalt vorne ?ber in das seichte Gras. Ein Fauchen und jaulen erf?llte dir Lichtung. Nenya war aus dem Schatten der B?ume gesprungen und hatte sich mit einem m?chtigen Satz auf die zweite Gestalt gest?rzt. Die Elfe reagierte ? blitzschnell schnellte sie auf die Lichtung, das schimmernde Schwert gez?ckt ? bereit sich dem Feind zu stellen. Doch ihre Klinge traf nur noch die zusammensackende Leiche des Trollmagiers. ?Geh zu Silberfell zur?ck Nenya. Ich ? r?ume hier schnell auf.? Die Stimme der Elfin klang etwas abgehackt, ihre Augen leuchteten blutrot, doch sie fing sich schnell wieder. Nenya, deren Maul und Tatzen etwas r?tlich verf?rbt waren, rannte bereits den Weg zur?ck, wo Silberfell wartete. Die Elfe schleifte derweil die zwei Trollleichen in ein Geb?sch und legte sorgsam etwas Gestr?pp ?ber sie, damit sie wenigstens nicht sofort ins Auge sprangen. Vorher l?ste sie jedoch beiden die gr?n schimmernden Anh?nger von den H?lsen und verstaute sie in einem Beutel, den sie an einer Kette um den Hals trug. Sie triumphierte innerlich. Meine erste Mission...und Sie verlief so erfolgreich ? Ich habe nichts verlernt! Ich bin immer noch die Alte! Doch pl?tzlich erschrak sie. Ein Ast knackte auf dem Waldboden, und schon schob sich eine Hand ?ber ihren Mund und eine andere um ihre Taille. Es war zu sp?t um zu reagieren, Fay wartete ab, schwer atmend und zitternd.
?Unbedacht von einer kleinen J?gerin sich ohne Deckung auf einer Lichtung aufzuhalten, oder??
?Syrion! Lass mich los verdammt?!? Sie strampelte wild mit den Beinen, doch der Elf hinter ihr hielt sie fest. Er dreht sie zu sich um und dr?ckte sie schmerzlich gegen einen Baumstamm, w?hrend er ihre H?nde zusammen nach oben hielt, sodass sie sich kaum bewegen konnte.
?Nimm deine schmierigen H?nde von mir du dreckiger Halunke!?
?Oh aber - aber?solche Worte aus einem so h?bschen Mund?? Er n?herte sich den Lippen der Elfin, die verzweifelt strampelte. Als seine Lippen die ihren ber?hrten sackte der Elf pl?tzlich zusammen. Ein schmerzhafter Tritt hatte ihn getroffen. Fay grinste und sah auf ihn hinab.
?Da geh?rst du hin, auf den Boden zu dem anderen Gew?rm!? Sie lachte auf.
?Wag es nicht mich noch einmal anzufassen! Hast du geh?rt??
Der Elf richtete sich mit einem sp?ttischen Blick auf und wischte sich etwas Dreck von den Lippen.
?Wild und unbez?hmbar wie eh und je, Fay. Was treibt dich in diese Gegend??
?Das geht dich einen feuchten Dreck an!?
?Wo hast du nur wieder deine Manieren gelassen Feya??
?Nenn mich nicht so! Du hast kein recht mich so zu nennen!? Der Blick der Elfe wurde traurig, doch schnell setzte sie wieder eine Harte Miene auf.
?Oh so empfindlich auf diesen Namen?.FEYA??
Fay erhob die Hand um ihn zum schweigen zu bringen, doch der Schurke griff nach ihrer Hand und hielt sie fest.
?Ich mochte deine Wildheit schon immer??
?Was tust du hier Syrion??
?Einen Auftrag erf?llen.?
?Oh einen Auftrag? Von wem? ? H?chstens von dem dreckigen Wirt der Gaststube in der du st?ndig zu finden bist?!?
?Ein Auftrag den du mir wohl gerade geklaut hast.? Zischte der Elf und nickte zu den versteckten Leichen.
?Dein Kampfstil ist beeindruckend. Sauber ? und so still wie der eines Schurken. Deine Schwester hat dir fiel beigebracht.?
?Sie waren mir nur im Weg!?
?Du t?test nicht einfach so, Fay. Du wei?t genau was du tust, nichts ist umsonst nicht wahr? Aus allem ziehst du deinen nutzen. Der Krieger an deiner Seite Fay, wof?r ist er? Leibwache? Bettgenosse? Spielgef?hrte? Welchen Zweck erf?llt er dir? Na??
?Halt deinen Mund!? Fay hatte ihr Schwert so blitzschnell gezogen das der Elf kaum reagieren konnte, als auch schon eine weiche Klinge leicht in seine Wange schnitt und etwas Blut die Klinge benetzte.
?Zwing mich nicht dich zu ihnen zu legen. Und lass deine dreckigen H?nde von Dalanor und mir! Hast du verstanden?? Sie Pfiff und steckte die Klinge zur?ck in die verzierte Scheide an ihrem G?rtel.
Kurz darauf standen Silberfell und Nenya an ihrer Seite und Fay schwang sich in den Sattel.
?Komm mir nicht in die quere Syrion. Und lass deine Finger von mir und meiner Familie!?
Damit ritt sie eilig davon, den stechenden, zornerf?llten Blick des Nachtelf in ihrem R?cken sp?rend.
Irgendwann wird er bezahlen?Elune wird ihm seine gerechte Strafe zukommen lassen, ob durch mich, oder einen der dreckigen Orcs und Trolle die er bespitzelt. Er ist nicht mehr Wert als sie! ? Aber wem dient er? Wessen Auftrag habe ich vereitelt? Ich habe nur das getan was man mir Auftrug, es wurde Zeit das die Machenschaften dieser beiden Magier beendet wurde. Zuviel Leid gab es schon in diesem Wald als sie die Kreaturen verzauberten und mit ihren F?higkeiten viele Reisende t?teten. Nun habe ich ihnen Gerechtigkeit gebracht. Fays Hand glitt zu ihrer Wange, an der etwas Blut klebte. Ich werde mich gr?ndlich waschen m?ssen bevor ich nach Hause zur?ckkehren kann?dachte sie und lenkte Silberfell in Richtung Auberdine, wovon sie nach Darnassus fliegen und an das Lager Dalanors zur?ckkehren wollte.

In Auberdine angekommen ritt Fay eine Weile am Strand entlang, bis sie einen ruhigen Platz fand. Die Elfe lie? sich vorsichtig aus dem Sattel gleiten und pr?fte kurz die Umgebung, dann rief sie Nenya, die ihr freudig entgegen Sprang. Ihre Hand fuhr z?rtlich ?ber ihren Kopf. ?Komm, ich werde wohl auch dich waschen m?ssen ? keine Widerrede.?
Nenya knurrte, doch sie folgte ihrer Herrin. Fay schnallte Silberfell den Sattel ab und legte ihn auf den weichen Sand, dann begann sie ihre eigenen Kleider abzulegen. Nur widerwillig legte sie ihre Waffen ab, denn immer noch traute sie ihrer Umgebung nicht. ?Du wirst mich warnen Silberfell, nicht wahr? Gib sch?n Acht?? Damit schl?pfte sie aus ihrer Hose, zog sich das Hemd ?ber den Kopf und legte den Waffeng?rtel neben ihre Kleider. ?Na los ? rein mit dir Nenya!? Langsam betrat Fay das eiskalte Wasser ? sie zitterte leicht ? doch schon sprang sie mit einem Satz ins Wasser und tauchte bis auf den Grund hinab. Es war befreiend und das k?hle Nass bet?ube ihre Sinne. Sie schwamm eine ausgiebige Runde, wusch ihr Haar und ihren K?rper und schlie?lich auch Nenyas blutige Tatzen und ihr Maul. ?Besser ? nicht wahr??, lachte Fay und l?chelte ihre Katze liebevoll an, als diese ihr z?rtlich durch das Gesicht leckte. ?Lass das kleines, komm, sonst erk?lten wir uns noch.?
Nenya und Fay schwammen zum Ufer zur?ck und stiegen langsam aus dem Wasser. Mit einigen Wollstoffen rieb sie sich trocken und zog ihre R?stung wieder an. ?Und nun schnell nach Hause?Ich bin wirklich m?de.? Sie seufzte und schwang sich in den Sattel der gro?en Frosts?blerin. ?Ich denke wir nehmen das Schiff?? Ein Knurren verriet ihr das Silberfell verstanden hatte und Fay entspannte sich auf ihrem R?cken. In Darnasus war sie sicher ? dort konnte sie endlich etwas Ruhe finden ? in seinen Armen?
23.12.05 08:39


Verloren...

Ein stechender Schmerz weckte die junge, blauhaarige Elfe aus ihrem Schlaf. Ihre Hand bohrte sich in ihren Bauch, sie kr?mmte ihren R?cken und ihr Gesicht verzog sich vor Schmerz. Sie richtete sich auf, eine Hand st?tzte ihren schei?gebadeten K?rper, die andere verkrampfte sich immer noch um ihren Bauch. Erschrocken warf sie einen Blick auf den K?rper neben ihr im Bett. Dalanor schlief ruhig neben ihr, sie hatten eine wunderbare Nacht zusammen erlebt, leise murmelte er ihre Namen und l?chelte dabei gl?cklich. Fay? s Hand krallte sich in das Bettlaken unter ihr. Ihr fiebriger Blick glitt zu den Taschen des Elfen, in denen sie das kleine, runenverzierte Fl?schchen wusste, das ihr Erleichterung bringen w?rde. Dieser Trank, der gleichzeitig Schmerzen und Empfindungen hemmte, begleitete sie schon einige Zeit, seit diese heftigen Schmerzen begonnen hatten. Der Mann an ihrer Seite hatte keine Ahnung, er h?tte sie daran gehindert, doch Fay hatte keinen Ausweg gesehen. Er machte sich immer Sorgen um sie und das Kind, seit sie ihm gestanden hatte, dass sie schwanger war. Ein heftiges Zittern lie? den schwachen Elfenk?rper erschauern. Fay taumelte hoch, und wankte unsicher auf die Taschen zu. Sie lie? sich vor ihnen auf die Knie fallen. Ihre Finger griffen fahrig in die Beutel. Wo hatte er nur das Fl?schchen versteckt, das sie ihm gestern noch, unter dr?ngen, anvertraut hatte? Endlich, ihre feuchten Finger ber?hrten kaltes Glas, sie zog den Trank hervor und entkorkte ihn hastig. Etwas war noch da, ein letzter Schluck. Gierig setzte sie das Fl?schchen an die Lippen und lie? die k?hle Fl?ssigkeit ihre Kehle hinunter rinnen. Der dumpfe Schmerz wurde zur?ck gedr?ngt. Ein kaltes Gef?hl breitete sich in ihrem K?rper aus. Aber Fay kannte das schon. Der Trank wirkte sofort, sie hatte ihn schon einige Male genommen, als sie von sehr anstrengenden Jagden Schmerzen gehabt hatte. Langsam stand sie auf, ein beunruhigter, nerv?ser Blick glitt zu Dalanor, doch sie fand ihn schlafend. Leicht wankend, noch immer schwach auf den Beinen lief sie zum Bett, lie? sich leicht hineinfallen und kuschelte sich an ihren Mann, der bereitwillig die Arme ?ffnete, sodass sie ihren kalten K?rper an ihn schmiegen konnte. Schuldbewusst hauchte sie einen feinen Kuss auf seine Lippen. Sie entspannte sich allm?hlich, ihr Atem wurde ruhiger, in seinen Armen f?hlte sie sich geborgen und schlie?lich schlief sie ein, selbst vor dunklen Tr?umen bewahrt, die seine Liebe einfach fortwischte.

Es war fr?h am Morgen. Dalanor stand auf, sein Blick glitt liebevoll ?ber den K?rper der Elfe, die er langsam wieder zudeckte. Schmunzelnd suchte er seine Sachen zusammen, die sie gestern achtlos fortgeworfen hatten und wandte sich zur T?r. Mit einem letzten Blick auf die schlafende Fay trat er den Gang hinauf ins Freie, wo er von Nenya schnurrend begr??t wurde. Er streichelte ihr kurz ?ber den Kopf, was die Katze mit heftigem Schnurren quittierte, dann machte er sich auf den Weg. Normalerweise ?bernahm Fay die Jagd, die sie so sehr liebte, aber Dalanor wollte sie nicht wecken. Er nahm seinen Bogen und einige Pfeile aus einem gro?en, selbst gefertigten K?cher, der an der Wand lehnte, dann Pfiff er leise. Ein gro?er, schwarzer Nachts?bler erhob sich leise knurrend. Schattenfell g?hnte m?de und streckte sich, dann trottete er gem?chlich zu seinem Herrn. Die wei?e Nachts?blerin neben ihm hob ihren Kopf, dann lie? sie ihn wieder sinken und st?rte sich anscheinend nicht daran, das ihr Gef?hrten davonging. Dalanor legte einen leichten Sattel auf den R?cken des Schattens?blers und befestigte die Taschen auf dessen R?cken, bevor er sich selbst in den Sattel schwang. Als Schattenfell das Zeichen bekam lief er, zuerst gem?chlich, dann immer schneller werdend, den weichen Waldweg entlang. Nenya sprang einige Zeit neben ihm her, doch ein warnender Blick des Elfen befahl ihr bei ihrer Herrin zu bleiben. Fauchend und in geduckter Haltung trollte sie sich zur?ck zum Haus, wo sie sich gelangweilt auf die Stufen der Treppe niederlie?.

Fay bekam von alldem nichts mit. Ihr Schlaf war wieder unruhig, die Wirkung des Tranks lie? allm?hlich nach. Immer ?fter verzog sich ihr Gesicht und ihr K?rper kr?mmte sich vor dumpfen Schmerzen. Schwei? bildete sich auf ihrer Stirn w?hrend sich ihr K?rper hin und her w?lzte. Pl?tzlich stand Nenya am Bettrand. Beunruhigt knurrend und fauchend biss sie ihrer Herrin sanft in Hand.
Fay schreckte auf. Durch ihre schnelle Bewegung schwindelig st?tzte sie sich mit der einen Hand ab, die andere fuhr kurz ?ber ihre Stirn. Als sie die Augen ?ffnete fiel ihr Blick auf ihre Hand, erschrocken riss sie die Augen auf, ihr Herz setzte kurze Zeit aus, Panik ?berfiel sie. Ihr hand war voller Blut! Fay riss die Decke beiseite und erstarrte. Ein gro?er Blutfleck hatte sich auf dem Laken gebildet. Sich ihrer Lage bewusst werdend sp?rte sie endlich den Schmerz in ihrem Unterleib, ihr K?rper verkrampfte sich, Tr?nen rannen ?ber ihre Wangen, schluchzend und sich hin und herwiegend wusste sie nicht was zutun war. Sie war allein, Panik ?berkam sie und sch?ttelte sie. Sie brauchet Hilfe?
Die blutige Hand st?tzte sich auf Nenya ab und f?rbte ihr wei?es Fell rot. Fay glitt aus ihrem Bett, sie konnte kaum stehen und Nenya knurrte unter dem Gewicht ihrer Herrin. Fay schleppte sich zum Tisch. Sie wusste darauf waren Pergament und Feder?sie brauchte Hilfe?und nur einer konnte ihr Helfen. Mit blutverschmierten Fingern griff sie nach einem St?ck Pergament, die Sicht vor ihren Augen verschwamm abermals, doch Fay schaffte es das Wort ?Edraith? auf den Fetzen zu schreiben. Faun, ihre Ohreule, landete neben ihr auf einer Stuhllehne. Die Eule blickte die Elfe erwartungsvoll an, normalerweise bekam sie ein Lob f?r ihr Zuvorkommen. Fay blickte auf, verschwommen nahm sie das blutbefleckte Pergament und hielt es leicht hoch ?Tald?ron??, fl?sterte sie der Eule zu und diese verstand. Gurrend nahm sie das Pergament in den Schnabel und breitete ihre Fl?gel aus. ??Gorf!?, presste Fay ?ber ihre Lippen ??Eile!? Und schon flog Faun durch den Gang ins Freie, sie kannte ihr Ziel, fr?her war sie oft zu diesem Mann geflogen. Und auch den letzten Befehl hatte sie verstanden, sie flog schnell und ohne Pause, den Weg, den sie schon lange nicht mehr geflogen war?
Nenya stupste ihre Herrin mit der Nase an, schnurrend versuchte sie Fay zum aufstehen zu bringen, doch diese war zu schwach. Ihr Blick war glasig, ihr K?rper zusammengesackt und immer noch blutig, war sie nun der Ohnmacht nahe. Geschw?cht vom hohen Blutverlust sank sie zu Boden, und ihr Blick verschwamm und wurde schwarz?

Der ehemalige Meister Fay? s wischte sich den Schwei? von der Stirn. Der hochgewachsene, langb?rtige Elf mochte Reisen nicht. Er liebte seine Heimat, Darnassus, und diese war nicht mit diesem elenden Menschenland zu vergleichen. Angewidert verzog er den Mund, als sein Greif ihn ?ber die S?mpfe Menethils trug. Das Oberhaupt der Kirche in Stormwind hatte den Seelensammler zu sich beordert, und, wenn auch widerwillig, hatte der alte Priester folge zu leisten.
In Gedanken versunken bemerkte er zuerst die gro?e Ohreule nicht, die aufgeregt und kr?ftig mit den Fl?geln schlagend neben ihm herflatterte. Er wurde ihr erst gewahr, als sie sich laute schreie aussto?end seine Aufmerksamkeit sicherte. Er bemerkte das Pergament im Schnabel der Eule und bedeutete seinem Greifen hinab zu steigen. Der starke Wille des Priesters zwang das Tier zu landen, sodass er das Pergament entfalten konnte. Mit erschrockenem Blick bemerkte er das Blut, das nun getrocknet auf dem Pergament klebte, dann fiel sein Blick auf das, in zitternder Schrift geschriebene Wort. ??Hilfe??
?iell??, fl?sterte er, seine Hand zerkn?llte das Pergament, er rief den Greifen zu sich, und nur der Wille des Priesters konnte den Greifen von seiner Route abbringen. Tald?ron zwang ihn ins Hinterland zu fliegen, er wusste wo er Fay fand, er hatte sie dort schon einmal aufgefunden.
?Eile Greif! Flieg so schnell du kannst.?, zischte der Elf seinem Flugtier ins Ohr und dieses holte mit seinen m?chtigen Schwingen weiter aus und beschleunigte sein Tempo.
Sobald der Greif den Boden ber?hrte sprang Tald?ron hastig ab und eilte zu der kleinen H?tte am Fu?e des Berges. Ein Schneeleopard sprang ihm knurrend entgegen, doch als Nenya ihn erkannte wich sie ihm schnell aus und folgte ihm den Gang hinab in die H?tte.
Der Blick des Priesters fiel auf das Bett, dessen Laken immer noch einen riesigen Blutfleck aufwies, dann glitt sein Blick durch den Raum.
Endlich sah er Fay, die bewusstlos auf dem Boden lag. Er zog rasch seinen Mantel aus und h?llte die Elfe darin ein, dann trug er sie zu einem B?renfell in der n?he des lodernden Kamins. Mit einer Handbewegung warf er das Laken fort, und er fand schnell ein frisches, das er dar?ber legte. Nachdem er das Bettvorbereitet hatte ging er zu Fay, hob sie sanft hoch und trug sie zum Bett, wo er sie ablegte und mehrere Decken ?ber ihren kalten K?rper ausbreitete. Ihr Atem ging flach, und war kaum h?rbar. Der Priester machte sich sogleich ans Werk. Er setze Wasser in einem Kessel vor das Feuer, und zog einige wohl duftende Kr?uter hervor. Tald?ron war ein hervorragender Alchimist. Er legte die Bl?tter sorgf?ltig ?ber den Kessel, sodass der Dampf des langsam kochenden Wassers ihre beruhigende Wirkung entfachte.
Der Priester kniete sich vor dem Bett nieder und nahm die Hand der Elfe. Beruhigend fuhr er ihr ?ber die Stirn und strich die feuchten Str?hnen aus ihrem Gesicht.
?Es wird alles gut Iell?Hab keine Angst.?
Leise murmelnd begann er ein Gebet der Heilung zu sprechen, bis ihn das Brodeln des Wassers aus seinen Gedanken riss. Tald?ron erhob sich, seine Hand suchte in einem Beutel nach ein paar getrockneten Kr?utern, die er in das Wasser legte. Nach einigen Minuten sch?pfte er etwas Wasser ab, das sich nun blutrot verf?rbt hatte, und f?llte es in eine kleine Trinkflasche.
Der Priester trat wieder an das Bett heran und kniete nieder. Er hob Fay? s Kopf leicht an und lie? etwas von dem r?tlichen Sud in ihren Mund flie?en. Er begann ein leises, uraltes Lied zu summen, dessen Kl?nge traurig, aber auf seltsame Weise befreiend klangen. Nenya leckte mit ihrer rauen Zunge ?ber die Hand ihrer Herrin, ihr Fell trug immer noch die blutigen Abdr?cke von Elfenh?nden.

Es war bereits Mittag als Fay endlich wieder zu sich kam. Tald?ron stand l?chelnd auf, als er ein leises seufzen h?rte. Er ging hin?ber zum Bett und beobachtete wie langsam Leben in den K?rper der Elfe zur?ckkehrte. Sie atmete freier, ihre Lider zuckten leicht, als sie versuchte die Augen zu ?ffnen.
?Iell...wie geht es dir??, fragte der Priester mit sanfter Stimme. ?Du hast lange geschlafen.?
??melethron??, fl?sterte die Elfe im Halbschlaf. Sie sag verschwommen eine Gestalt ?ber sich, doch das was nicht Dalanor. Ein alter Mann beugte sich ?ber sie und l?chelte. Fay erkannte ihn nicht sofort, er war ihr bekannt?die Stimme erinnerte sie an jemanden?Erst als das Bild vor ihr klar wurde erkannte sie ihn. ?Meister!?, hauchte sie. ?Ich?was??
?Still iell. Du sollst nicht so viel reden. Du bist noch schwach. Hier, trink das.? Er hielt ihr eine Trinkflasche an die Lippen und sie nahm ein paar Schlucke. Es schmeckte grauenhaft. ?Tald?ron?Was?Was ist passiert? Ich bin wach geworden und da war??berall Blut?Ich?wusste nicht was?Faun sollte dich holen?Nachricht??. Fay? s Augen schlossen sich wieder vor Ersch?pfung. ?Ja iell. Deine Eule brachte diese Nachricht zu mir und ich wusste wo du warst. Ich habe dich hier gefunden, auf dem Boden.?
Fay blickte ihn aus gro?en Augen an, ihr Blick verriet die Frage die nicht ?ber ihre Lippen kommen wollte. Es zu sagen h?tte Bedeutet die Hoffnung zu verlieren, der Priester wusste das, trotzdem Antwortete er der stummen Frage.
?Mae?iell?Du hast es verloren?? Dabei fuhr er mit seiner Hand zu ihrer Wange und wischte die Tr?nen fort, die stumm ?ber ihre Wange rannen. Die Augen der Elfe wurden kalt, ihr Blick leer, w?hrend unz?hlige Gedanken ihren Kopf durchfluteten...sie l?schte sie alle aus, bis Stille herrschte. Einsame Stille in ihrem Kopf und nur die Tr?nen ihre einzige Regung blieben.
Der alte Priester wandte sich ab und setzte sich zur?ck in den Stuhl, den er vor das Feuer gezogen hatte. Er legte weitere duftende Bl?tter ?ber den Kessel. Aber der befreiende Duft erreichte keinen Sinn der Elfe, nichts an ihr regte sich, selbst als sie sp?rte wie der Kopf der Katze neben ihr sich n?her an sie dr?ngte, machte sie keine Bewegung? Sie blickte einfach leer weiter und hoffte das die Stille? die jetzt so geliebte Stille ewig andauern k?nnte?

13.10.05 16:00


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