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Fay´s Tagebuch

Die Nebel der neuen Welt

Ungl?ubig sah ich den Nachtelfen an. Er sollte mein Erwecker sein? Was glaubte er wer oder was ich war?
Er sah mich pr?fend an und bemerkte meinen ungl?ubigen Blick. "Du bist ganz anders als deine Vorg?nger." Er ging um mich rum und musterte mich.
"Woher stammst du? Was ist deine Herkunft?", fragte er neugierig und blickte mir nun tief in die Augen. "Sie sind rot, dein Haar ist blond...", murmelte er.
"Mein Name ist Fay Tanalvah. Und ich lebe...lebte in Midgard.", ich sah ihn etwas verwirrt an. "Sicher...sicher... Und du bist? Eine Elfe, ein Mensch?", er sah mich nachdenklich an.
"Eine Halbelfe.", antwortete ich. "Eine Halbelfe??". Seine Augen wurden gro?. "Eine wahrhaftige Halbelfe...Aber warum siehst du nur so aus... Midgard...hm... ich kenne dieses Land nicht...Sehr interessant...?u?erst interessant..."
Er schien sich pl?tzlich wieder meiner bewusst zu werden und schrak aus seinen Gedanken.
"Oh nat?rlich, so kannst du hier nicht rumlaufen, komm, ich bringe dich in ein Zimmer."
Er reichte mir seine hand und zog mich hoch, doch ich konnte mich nicht bewegen. Als ich drohte zu fallen griff er schnell nach um meinen K?rper und fing mich auf.
Er trug mich in ein kleines Zimmer, indem ein Bett und ein kleiner Schreibtisch standen. "Hier kannst du vorerst bleiben. Ich muss noch einiges vorbereiten, ruh dich aus solange du kannst, sp?ter kannst du deine Fragen stellen."
Verschwommen sah ich, wie er mich auf das Bett legte. Tald?ron, oder wie dieser Mann hie?, deutete auf einen Schrank und sagte, das ich dort Kleidung finden w?rde, sobald ich mich stark genug f?hlte.
Dann verlie? er den Raum und ich h?rte das Klicken des Schl?ssels, der die T?r verschloss.
Ich schloss meine Augen und versuchte, das h?mmern aus meinem Kopf zu vertreiben.
Wo war ich hier? Was war mit mir geschehen?
Meine Hand tastete sich langsam zu meinem Bauch und bef?hlte ihn vorsichtig.
H?tte dort nicht die t?dliche Wunde sein m?ssen? Wo war das Blut, das gerade noch aus meinem K?rper gestr?mt war?
Vollkommen verwirrt ?ffnete ich die Augen und setzte mich auf. Unsicher auf den Beinen legte ich das Kleid an, das im Schrank hin, den Tald?ron mir gezeigt hatte.
Wenig sp?ter kam klickte das Schloss der Eichent?r wieder und eine junger Nachtelf trat ein.
?Ich gr??e euch, Fayr?ja.?, sagte er, doch ich erkannte den Hohn hinter seinen Worten. ?Der Meister erwartet euch. Bitte folgt mir.?
Der junge Mann drehte sich um und ging schnellen Schrittes voran. Ich folgte ihm durch lange und verwirrende Flure, bis wir an eine gro?e Eichent?r anlangten. Er musterte mich ein letztes Mal, dann klopfte er, ?ffnete die T?r und trat beiseite, um mich einzulassen.
?Fayr?ja. Nimm Platz, iell. Und du auch, Tamio.? Er breitete die H?nde aus und zwei St?hle schoben sich ein St?ck vom Tisch weg. Vorsichtig nahm ich Platz, misstrauisch meine Umgebung und vor allem diesen alten Elfen musternd. Ich wollte gleich mit meinen Fragen losdr?ngen, ?ffnete schon meinen Mund, doch der alte Elf gebot mir mit einer Bewegung seiner Hand zu schweigen. Er beobachtete mich eindringlich und seine Augen schienen dabei zu funkeln.
?Wir sollten bald die Zeremonie beginnen.? Er wandte sich dem schwarzhaarigen Elf zu, der mir gegen?ber sa?. ?Tamio, richte alles her, ich will gleich beginnen, ihr K?rper beginnt schon zu schwinden.?
Verwirrt sah ich zwischen den beiden M?nnern hin und her. Was meinten sie? Wessen K?rper verschwand? Ich runzelte die Stirn. Ziemlich verr?ckt war das alles hier.
?Nun gut, iell.? Sprach der alte Mann, als Tamio die in eine Nebenkammer verschwunden war.
?Ich werde dir nun erz?hlen wo du hier bist - was du bist...?
Ich konnte ihn nur anstarren, mein Mund wurde trocken und meine Kehle schn?rte sich zu.
?Du bist hier in Teldrassil, der Heimat der Nachtelfen in der Welt Azeroth. Kennst du diese Namen??
Ich sch?ttelte leicht den Kopf, meine geweiteten Augen blickten zu Tald?ron hoch. Er strich sich langsam das Kinn. ?Ich bin ein Priester, wie du unschwer an meinen Gew?ndern erkennen kannst. Meine Aufgabe ist es die Seelen der Nachtelfen in dieser Umgebung einzufangen und sie zu einem Irrwisch zu machen, auf dass sie zu ihren K?rpern zur?ckkehren k?nnen.?
?Und.. und dies tatet Ihr gerade, als ich??
?Ich wei? nicht woher du stammst. Die Seelen die normalerweise zu mir finden werden zu Irrwischen und verlassen mich auf der Suche nach ihren K?rpern. Doch du? Du siehst anders aus als jede Elfe die ich je gesehen habe? und deine Seele ist hier, auf der Ebene der Lebenden. Doch sieh, sie schwindet bereits, iell. Vor langer Zeit, segnete die G?ttin Elune meine Familie, sie solle auf Ewig die Seelen sammeln und ihr dienen. Bis heute muss ich ihr dienen, iell. Ich sammle Seelen und verwandle sie, schicke sie zur?ck auf diese Ebene. Ich wei? nicht wie das passieren konnte, wie du hierher gelangen konntest. Anscheinend bist du aus einer anderen Welt, Midgard? So nanntest du sie doch??
Er schweig einen Moment, dann fuhr er fort, nachdenklich und wie in einem Selbstgespr?ch.
?Sie muss dich hierher geschickt haben??, murmelte er. ?Es gibt keine andere Erkl?rung. Will mich meine G?ttin testen? Meine Gaben, meine F?higkeiten? Oder hat sie eine Aufgabe f?r dieses Elfenweib...??
Er sah zu mir her?ber. Dann strich er wieder ?ber seinen Bart und versank in seinen Gedanken.
Nach einer Weile sah er auf, und wurde sich der schwindenden Frau vor sich bewusst.
?Oh, iell, verzeih. Es ist auch f?r mich etwas ganz neues.? Er erhob sich und schritt auf mich zu.
Tald?ron forderte mich auf, aufzustehen, dann ging er langsam um mich herum und musterte mich.
Er wollte mir durch mein Haar streichen, doch seine Hand glitt in die Schatten, die mich umgaben.
?Du scheinst langsam in die Geisterwelt zu verschwinden. Zu Anfang konnte ich dich noch ber?hren, als seiest du aus Fleisch und Blut. Doch nun? die schwarze Aura wird gr??er, und dein K?rper schwindet langsam.? Er winkte mit der Hand und ein Spiegel nahe der Esstafel wurde enth?llt. Zum ersten Mal sah ich mich. Mein K?rper war leicht durchsichtig, und ein schwarzer Nebel schien um mich gewoben zu sein.
L?ste .. L?ste ich mich wirklich auf? Wie konnte das sein? Stimmte Tald?rons Geschichte ?ber die Geisterwelt etwa? Ich wollte es nicht glauben. Sicher war dies alles nur ein sehr intensiver Traum, vielleicht ein Wund- oder Fiebertraum. Genau, so musste es sein!
Der erfahrene Priester bemerkte meinen Gesichtsausdruck und als ob er meine Gedanken gelesen h?tte fuhr er fort. ?Ein Traum? Nein, denn ich und Tamio sind Wirklichkeit? und das Drei Elfen denselben Traum haben? ?u?erst unwahrscheinlich. Erz?hl mir, iell, was ist geschehen bevor du zu uns kamst??
?Ich? ich war in einen Kampf verwickelt. Es war Nacht, ?berall brannten Fackeln. Ich hatte einen Auftrag, ich musste Ky helfen diesen Dieb zu retten. Wir ? Wir waren auf einem Gel?nde, es war von Mauern umgeben.? Meine Stimme war zittrig und heiser, ich presste die W?rter aus meinem Mund, stockend und mechanisch klangen sie. ?Und weiter? Was geschah in diesem Kampf??
?Ich.. ich sa? auf einer Mauer, schoss meine Pfeile ab, t?tete viele der J?ger und Wachen, die Ky und den Dieb bedr?ngten. Dann drangen Wachen auf die Mauer. Meine Pfeile waren zu Ende ? pl?tzlich k?mpfte ich mit Ky?s Schwert. Ich kann kein Schwert f?hren ? ich verlor es nach einem heftigen Schlag einer Wache. Ich...ich war ganz allein. Keiner war da als?als??
Meine Augen waren vor Angst und Schreck geweitet. Ich sah Bilder vor mir, die Schlacht, der verzweifelte Kampf mit dem Schwert. ?Weiter. Weiter!?, dr?ngte der Priester und seine Augen brannten in einer Begierde und er wollte mich heftig bei den Armen packen, doch die Aura um mich lie? ihn fast durch mich hindurch fallen.
?Ich war unbewaffnet ? ein ? ein Mann rannte auf mich zu, doch die Wachen waren so schnell. Ich wich ihren Schl?gen so gut es ging aus. Einer f?hrte einen Streich gegen mein Bein ? ich knickte ein, als?dann? - ein Schwert. Es blitzte nur und dann ? stechender Schmerz?? Ich griff an meinen Bauch, meine Augen schimmerten, mein Gesicht war aschfahl und der Schwei? trat mir auf die Stirn.
?Es war dein Tod??, fl?sterte Tald?ron beschw?rend. ?Ja nat?rlich! Und in diesem Moment muss die G?ttin dich erblickt haben. Und sie schickte dich zu mir, zum Seelenf?nger. Also bist du eine verlorene Seele, ohne K?rper? Aber warum bist du nicht gleich verschwunden? Es kommt manchmal vor das ich verlorene Seele sammle, ihre K?rper sind meist so zerst?rt das sie nicht zur?ckkehren k?nnen? Aber warum bist du immer noch hier? Warum war dein K?rper in dieser Welt? Oder ? Sicher! Das wird es sein.. Du lebtest noch weiter, in dieser ? dieser anderen Welt? Das wird es sein. Und nun? Nun ist dein K?rper wohl endlich dem Kampf erlegen, und du schwindest? Doch es gibt eine Rettung ? Tamio bereitet alles vor. Ich forsche schon sehr lange daran ? es ist immer noch im Versuchsstadium, aber deine einzige Chance. Wir werden es versuchen??
Er wendete seinen Blick nun mit vor Aufregung leicht ger?teten Wangen mir zu.
?Komm, Fayr?ja. Es wird Zeit die Zeremonie der G?ttin zu vollziehen.?
15.7.05 10:59


Das Ende

Zwei M?nner standen auf der Mauer des Hofes. Einer von ihnen, ein Erzmagier, mrumelte Beschw?rungsformeln, um die Feuerw?nde entstehen zu lassen. Der andere war ein M?nch, der die Lage aufmerksam beobachtete.

Meine Pfeile waren alle und verzweifelt griff ich nach dem kleinen Dolch, de in meinem Stiefel steckte. Langsam bewegte ich mich auf die drei W?chter zu, die die Mauer empor geklettert und nun zum angriff bereit waren. Pl?tzlich sprang Ky vor mir auf die Mauer. Sein Schwert durchbohrte eine der wachen, dann wandte er sich mir zu. "Lady Fay nehmt das Katana!!", rief er mit besorgter Stimme und hielt mir den Griff des Schwertes hin. Ich hatte noch nie ein Schwert geschwungen, es war schwer und sehr unpr?zise. Doch was blieb mir anders in so einer Situation ?brig?

Doch schon kamen neue Wachen die den unbewaffneten Ky ersp?ht hatten. Er blockte ihre Schl?ge mit der Schwertscheide ab, tauchte unter einem Schlag hinweg, doch dann warf ihn ein harter Schwerthieb zu Boden. Pl?tzlich brannten Ky?s Angreifer lichterloh, ein Feuerschwall fiel auf sie nieder und verzehrte sie. Ich begann wie wild auf meine Opfer einzuschlagen, wild das Schwert schwingend konnte ich kaum Schl?ge abwehren, und nur sp?rlich austeilen. Die Lage war verzweifelt. Remy und das Munak k?mpften unten, die zwei M?nner k?mpften verbissen und Ky war umschlossen von einer Gruppe Wachen. Ich war allein. Ein starker Hieb gegen mein Schwert schleuderte es aus meiner hand und es flog ?ber die Mauer. Zwei der Wachen hatten meine Situation sofort realisiert und gingen zum gnadenlosen Angriff ?ber. Ich wich ihren Schl?gen so gut es ging aus, doch meine Kraft verlie? mich langsam. Eine kalte Klinge streifte mein Bein und ich knickte ein. Der dritte W?chter sah seine Chance. Sein Schwert durchbohrte meinen K?rper. Ich sp?rte wie der kalte Stahl durch mich fuhr, wie in Zeitlupe kam es mir vor. Langsam glitt ich zu Boden, keuchend, meine H?nde auf die stark blutende Wunde gepresst. Die Wachen wandten sich ab, sprangen von der Mauer um sich an der weiteren Schlacht zu beteiligen. St?hnend und nach Luft ringend lag ich auf dem Boden, ich sp?rte wie meine Kraft mich verlie?. Auch der Schmerz lie? nach, kein Schrei glitt ?ber meine Lippen, nur mein immer leiser werdendes Keuchen war zu h?ren. Ich schnappte nach Luft, doch auch dieses verlangen lie? langsam nach. Sterbe ich nun? , dachte ich. Ist das wirklich der Tod?

Ich schloss meine Augen in einem letzten Flehen. Pl?tzlich sp?rte ich wie ich ganz leicht wurde, ich merkte, dass ich pl?tzlich aufrecht stand!

Langsam ?ffnete ich meine Augen.
Ein dunkler Wald war um mich herum, und vor mir, von einem goldenen Licht erf?llt, stand ein dunkler Nachtelf.
Sein wei?es Haar war zu einem Zopf gebunden, seine leuchtenden Augen starrten mich an.
Ich selbst wusste nicht was gerade mit mir geschah. Ich schwebte immer noch in der Luft, doch langsam sank ich zu Boden und stand vor diesem seltsamen Mann.
"Ich gr??e dich, Elune?s Gesch?pf der Nacht.", sagte er mit einer dunklen Stimme, die in meinem Kopf hallte.
Wo war ich hier? H?tte ich nicht tot sein m?ssen?
Ich stand wackelig auf meinen Beinen, als ich auf dem Boden aufkam zitterte ich. Der Elf legte sofort einen Mantel um meinen K?rper und nahm meine Hand, um mich zu st?tzen. Schwach fiel ich vor ihm auf die Knie, meine gro?en Augen blickten ?ngstlich zu ihm hoch.
?Eine verlorene Seele??, murmelte er. Dann strich er mir sanft das Haar aus dem Gesicht. ?Soviel Angst in diesen seltsamen Augen.? Er l?chelte auf mich herab. "Gesch?pf Elune?s, dein Name soll Fayr?ja sein, der Windhauch. Ich bin dein Erwecker, Priester Tald?ron."
25.6.05 23:37


Ich musterte ihn und merkte, wie unwohl sich her hier f?hlte.
"Ich muss nach Payon gelangen, so schnell wie m?glich und ungesehen.", sagte er.
Ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen. Offensichtlich war es ihm wohl ziemlich unangenehm mit mir alleine in einem Zimmer zu sein.
"Nun gut, das lie?e sich einrichten, Aber was springt f?r mich dabei raus?"
Ich sah wie er nachdachte. Sicher, er sah nicht gerade ?berdurchschnittlich reich aus.
"Ich habe etwas Geld?aber auch ein Crusader der dir einen Gefallen schuldet...", stammelte er und schluckte bei diesen Worten. Ich dachte kurz nach. Ich hatte keinen Auftrag, dieser Elf war immer noch nicht aufgetaucht, warum sollte ich mich nicht etwas am?sieren?
"Wir werden in 4 Stunden in Payon sein...nat?rlich nur wenn wir sofort aufbrechen.", sagte ich und stand auf. Ky war etwas ?berrumpelt.
"Sofort?", stammelte er nur.
Ich schmunzelte. Wie leicht mich die M?nner immer wieder untersch?tzten. Doch auch diesem Crusader w?rde ich mein k?nnen beweisen. Fr?her oder Sp?ter?
"Ja sofort, ich dachte du bist in Eile Ky?", gab ich h?hnisch zur?ck und begann meine Pfeile und Utensilien in einem kleinen Rucksack zu verstauen.
Ich drehte mich um und sah seinen ernsten Blick.
"Dann sollten wir aufbrechen Ky?jetzt?", sagte ich und legte meinen dunkelgr?nen Elfenmantel an. Das silberne Efeublatt der Assasingilde Raven?s blitzte kurz auf.
Doch ich eilte schnell an ihm vorbei und er folgte knapp hinter mir.
Als wir die Ebenen Pronteras erreichten beschleunigte ich meine Schritte. Wir liefen durch die hei?e W?ste, die mir schon bald stark zusetzte, doch als wir den k?hlen Wald erreichten wallte mein Elfenblut. Ich war froh endlich die k?hlen Schatten zu sp?ren, das beruhigende Fl?stern der B?ume zu h?ren.
"Fay, bitte wir m?ssen uns beeilen. Die Zeit dr?ngt??, riss mich eine Stimme aus meinen Gedanken.
Ich sah den nerv?sen Blick des Crusaders und nickte. Im Schatten der Nacht erreichten wir Payon, still und verlassen lag es vor uns, vom starken Vollmond glitzernd.
Ky wandte sich einem Haus zu, und auch mein Blick wanderte dorthin. Fackeln schienen dort getragen zu werden. Pl?tzlich rannte er los und bevor ich mich versah lief ich ihm dicht hinterher.
Wir kletterten die Mauer des Anwesens hoch.
Auf dem Hof sah ich ein kleines Munakm?dchen. Ihre zwei Messer hatte sie gez?ckt, ihre kalten Augen blickten in die Dunkelheit.
Die Gestalt war eine Frau in roter Asiatischer Kleidung..
Ein Munakm?dchen kam es Ky dann.
Das M?dchen sah zum zweiten Stock des Geb?udes empor, Angst hatte die K?lte aus ihrem Blick vertrieben.Ein zerbrechen von Glas lie? mich zusammezucken.
"Remy!!", rief Ky neben mir.
Ein Mann brach aus einem Fenster des zweiten Stocks.Ein Krallenhandschuh war ?ber die nicht verletzte Hand gezogen, mit der er sein Gesicht sch?tzte. Ein Schrei durchstach die Stille und meine scharfen Augen bemerkten einen Bogensch?tzen, der seinen Pfeil durch die Schulter des Mannes jagte. Er schlug hart auf dem Boden auf. Das Munakm?dchen rannte sofort zu ihm und zerrte ihn Tor, sie wollte ihn wegschaffen! Doch Fackeln erleuchteten die Dunkelheit, n?herten sich langsam den beiden und umschlossen sie. Dieser Dieb, den Ky Remy genannt hatte, stand langsam auf. St?hnend stellte er sich vor seine Begleiterin und hob seinen Klauenarm, w?hrend der andere kraftlos herunterhing.
Ich musterte den Dieb. Er trug nicht die gew?hnliche Kleidung eines Diebes, und auch nicht dessen Waffe. Schwei? stand auf seiner Stirn und sein K?rper erzitterte unter den Schmerzen die er haben musste. Ich bemerkte das Ky seinen Blick abgewandt hatte und mich kurz beobachtete.
"Lady Fay bitte achtet darauf dass niemand Remy erreicht bevor ich bei ihm bin! T?tet wenn es sein muss!", fl?sterte er mit zornerf?llter Stimme. Seine Augen zeigten nicht das gew?hnliche Funkeln, das mir sonst immer aufgefallen war. Ich stockte kurz? Remy? hatte ich diesen Namen nicht schon einmal geh?rt? ... Dann fiel es mir pl?tzlich ein. Remy! Der Rouge von dem Yaiiri ihr erz?hlt hatte! Der Schl?ssel zu ihrer Vergangenheit!
Entschlossen zog ich meinen Bogen und legte einen Pfeil auf die Sehne. Ky rannte los auf der Mauer entlang, doch schon hatten die Hunter ihre Pfeile abgeschossen. Sie surrten auf Remy und Ky zu, der zu den beiden gerannt war. Doch sie trafen nicht. Ein paar prallten an ihren R?stungen ab oder streiften ihre Kleidung, doch keiner traf Fleisch. Den Rest der Pfeile zerschlug Ky mit gez?cktem Katana im Flug. Meine Lippen entspannten sich zu einem L?cheln. Waren diese Wachen wirklich so mies? Ich k?nnte sie alleine erledigen, dachte ich. Wie konnte jemand solche Hunter einstellen, bei denen nicht jeder Schuss t?dlich war? Eine schlechte Geldinvestition, lachte ich innerlich. Doch meine Gedanken richteten sich wieder auf den Kampf der unten entbrannte. Ein Wachmann sprang pl?tzlich auf Ky los, und bevor er auch nur einen Schritt machte, durchbohrte ein sicherer Pfeil seine Stirn.
Schnell zog ich einen weiteren Pfeil aus meinem K?cher und legte ihn zart auf die Bogensehne. Kurz sah ich Ky?s erstaunten Blick, dann wendete er sich wieder den verbliebenen Wachen zu.
"Wer stellt sich uns noch in den Weg?", fragte er selbstsicher und starrte sie an.
Pl?tzlich ging alles sehr schnell. Die drei Gestalten unten sprangen los, durchbrachen die Reihen der Wachm?nner und t?ten in einem ersten Angriff gleich mehrere.
Ein wilder Kampf entstand, von ?berallher sprangen Wachleute auf Ky, Remy und das Munak zu und griffen an. Meine Pfeile surrten zuerst zu den Huntern, die mit einem Schrei von ihren T?rmen vielen und reglos liegenblieben. Dann wandte ich mich den anderen zu, um ihnen den R?cken freizuhalten.
Meine scharfen Augen leuchteten rot, mein Blut geriet in Wallung. Ich h?rte keine Ger?usche, dumpfer L?rm drang nur an meine Ohren. Mein Blick verschwamm vor meinen Augen, nur noch die klaren Gestalten der Menschen unter mir waren zu sehen. Ein Pfeil nach dem anderen verlie? meinen Bogen und er traf jedes Mal t?dlich. Ich sah Ky wie er die Schwertk?mpfer mit tritten und Schwerthieben abwehrte, doch da sprang schon der n?chste von hinten auf ihn zu, um ihn im ?berraschungsmoment zu t?ten. Mit zwei schnellen Sch?ssen erledigte ich die M?nner, die begonnen hatten eine die Mauer empor zuklettern, Gerade rechtzeitig surrte mein Pfeil durch die Luft und durchstach die Brust des Mannes, der Ky von hinten hatte angreifen wollen.
Meine Pfeile gingen langsam zu Ende. Es befanden sich nur noch wenige in meinem K?cher. Der letzte Pfeil traf einen Hunter, der sich auf einen der T?rme gesetzt hatte und auf das Munakm?dchen zielte. Doch ich war zu sp?t. Sein Pfeil surrte bereits durch die Luft. Verzweifelt griff ich nach hinten, doch meine Hand sp?rte keinen Pfeil.
Doch der Pfeil erreichte sein Ziel nie. Pl?tzlich loderten Feuerw?nde auf und umh?llten die drei K?mpfer.
Ich h?rte eine Stimme, fern schien sie, denn noch immer war mein Blick verschwommen.
"Ich komme sp?t, Entschuldigung..."
10.6.05 17:43


Langsam wanderte ich die Gassen entlang zum Gasthaus, in das ich mich einquartiert hatte. Es war ein schmutziges, zwielichtiges Lokal, aber der passende Ort f?r den unauff?lligen besuch des Silvan-Elfen. Ich freute mich schon auf ihn. Lange hatte ich keinen Elfen mehr gesehen, keinen m?nnlichen zumindest. Sie waren stolz und treu. Und genau das reizte mich, ihn um meinen Finger zu wickeln.
Als ich in das Gasthaus trat wandte sich kein Blick um. Ein langer Mantel verh?llte meinen K?rper, eine Kapuze war tief in mein Gesicht gezogen. Dieser Aufzug war hier nicht ungew?hnlich, auch das leise Gefl?ster und gezischte Worte waren hier normaler Umgangston. Hier fand man die ?S?ldner der W?lder?, wie man die Bogensch?tzen und Wanderer nannte, die hier verkehrten. Ich ging hinauf in mein Zimmer und verschloss die T?r, seufzend legte ich meine Kleider ab und schl?pfte in mein Bett. Die Reise hatte mich sehr angestrengt, vielleicht w?rden mir einige Stunden schlaf gut tun.

Die n?chsten Tage gab es kein Zeichen von Raven oder von diesem Elfen. Etwas gereizt hielt ich mich die meiste Zeit in der Schenke des Gasthauses auf und trainierte die unauff?llige Beobachtung. Zu Anfang erntete ich b?se Blicke, doch zunehmend wurde ich besser und immer weniger Leute bemerkten das ich sie ?berhaupt musterte.

Es war sp?t am Abend. Ich sa? auf einem Hocker an der Bar, sah l?ssig durch die Runde und nippte an meinem Met, als mir ein dunkler Wanderer auffiel, der gerade in das Gasthaus trat. Er musterte die G?ste eingehend, was ihn sofort als Neuling entlarvte. Kaum jemand bemerkte es, denn hier musterte niemand einen anderen. Man wusste das dies als Herausforderung oder spott gesehen werden konnte. Der L?rm schwoll wieder an, M?dchen in knappen Kost?men brachten eilig die Bestellungen zu den Tischen. Ich sa? weiter da und beobachtete den Mann. Ich bemerkte nicht wie ich ihn sichtbar ansah, und pl?tzlich trafen sich unsere Blicke. Ich grinste. Ky Kiske, schoss es mir durch den Kopf. Was tat der ehrenwerte Crusader in so einer miesen Gegend? Und was hatte ihn veranlasst sich zu Verkleiden?
Ich erhob mich und ging breit grinsend auf ihn zu.
"Hallo mein kleiner Crusader,ist das nicht ein etwas ungew?hnlicher Aufzug?", sagte ich und musterte ihn.
"Die Umstande verlangen diese Kleidung my Lady.Darf ich fragen was ihr an einem Ort wie diesem tut?"
Sein Blick wurde misstrauisch, als ich leise lachte.
"Nun auch ich muss Essen und Schlafen, Ky!? Ich schmunzelte. Die dunkle Kleidung stand ihm gut, verpasste ihm einen verruchtes Auftreten. Grinsend fuhr ich fort.
?Immerhin konntest du dich von meinen F?higkeiten schon ?berzeugen. Ich bin nicht nur T?nzerin, sondern auch eine ebenso sichere Bogensch?tzin!?
Ich sah seinen erstaunten Blick und schmunzelte.
?Ich bin hier auf der Suche nach Arbeit, wo sonst k?nnte ich besser eine finden??
"My Lady ich h?tte vielleicht Arbeit f?r euch?doch d?rfte ich vorher euren Namen erfahren?"
Ich sah zu ihm hoch und sp?rte seine Unsicherheit. Er wollte mich doch nicht wirklich anheuern? Dieser kleine Crusader? aber noch hatte ich keinen in meiner Sammlung? vielleicht w?rde es ein am?santes Spiel werden?
Langsam ging ich um ihn herum, sein Blick folgte mir nicht. Als ich hinter ihm stand hauchte ich ihm zu:
?Nun mein Name lautet Fay, mein kleiner Crusader. Fay Tanalvah.?
Sein Kopf wandte sich zu mir und ich sah wie er rot wurde. Grinsend ging ich an ihm vorbei.
?Folgt mir??, fl?sterte ich und ging voran, die Treppe hinauf in mein Zimmer.
Dort angekommen lie? ich mich auf mein Bett fallen und bot ihm den einzigen Stuhl an, den es hier gab.
?Wie kann ich dir helfen?"
6.6.05 16:41


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