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Ich grüße euch.
Meine Name ist Yaiiri. Magierin, zu jener Zeit.

Dies hier ist die verfasste Rolle meines Lebens, denn ich will es festhalten, auf das jeder bald meinen Namen kennt, als mächtigste Erzmagierin Midgards. Ja, eure Ohern täuschen euch nicht. Diese kleine Magierin besitzt die Frechtheit, nach dem Amt eines hochranigen Erzmagiers zu streben. Und ich verrate euch etwas...
Ich sah es in meinem Traum, ich WERDE Erzmagierin. Viele scheiterten an diesem Versuch, verloren ihr Leben oder lebten in Schande als erbärmliche Straßenzauberer. Aber ich strebe nach höherem, nach viel höherem. Eine Aura der Macht wird mich umgeben, die jeder sehen wird, selbst die, die keine Macht besitzen...
Nun, ich lade euch ein...diese Schriften sollen für jeden greifbar sein, auf das er sich mir anschließt *lächelt überlegen*
.....


Und die Geschichte beginnt...

Als ich endlich in den Orden der Magier gerufen wurde, war ich überglücklich. Ein lang gehegeter Wunsch, meine Bestimmung, erfüllte sich...
Ich wandtemich von meinen Eltern ab, zog hinaus in die Welt, die meine Fähigkeiten schulen sollte und mir weitere Macht geben sollte...

Wissensdurstig , reiste ich in entfernt gelegene Städte, nahm manche schmerzhafte begegnungen mit Monstern hin...nichts konnte mich davon abhalten...
Zuerst war ich noch allein, doch zunehmends versammelten sich liebe Menschen um mich rum. Sie wurden zu meiner Familie, zu meinen Feunden. Ich wollte sie nicht mehr missen. Und, ohne das ich es bemerkte, verwandelte sich die typische Einsamkeit eines Zauberkundigen, in einen Mittelpunkt der Gemeinschaft...und ich genoß es... Torz meiner Angst, meine wahren FÄhigkeiten zu zeigen, blieb ich dort, und schloss mich sogar ihrer Gilde an...

Es waren so schöne Zeiten... alles in mir lebte auf, ein erwachender FRühlingswind, der mir vorher nur mein Zauberbuchseiten zugeblättert hätte, wurde angenehm und erwünscht. Ich veränderte mich, und fürchtete mich plötzlich selbst...

Die Gesellschaft engte mich ein. Ich spürte, das meine Kräfte mich verliesen, ich ließ mich zu sehr von dem Menschen in mir leiten.. "Die Macht..." dachte ich. Sie muss wieder oberhand gewinnen... Doch so kam es nicht.

Der Leader der Gilde der ich mich angeschlossen hatte, entwickelte starke GEfühle für mich... Ich zögerte, die so geschrumpfte Magie in mir werte sich, spürte die Gefahr...
Doch der Mensch in mir besiegte sie mühelos und ich erzitterte vor ihm, als er mir das gab, wovon jedes Mädchen träumte...

Er gab mir einen Ring, vor all diesen Leuten hielt er um meine Hand an... Ich war zu geschockt, erstaunt, zitternd saß ich da, der Ohnmacht nahe.. Und ich sah in seine Augen, die vor Leidenschaft brannten und meine Zweifel verzerten. Wie konnte ich ihm widersprechen? Ohne meine Freunde zu fragen , ohne auch nur einen gedanken an meine weit entfernte Sellenfreundin zu verschwenden, ohne den Rat der alten und weisen Elfe zu beherzigen... Ich sagte ja, ich nahm diesen wunderschönen ring, der einen dolch und einen zauberstab eingraviert hatte... das Zeichen unserer Verbundenheit...
Zuerst war es schön, wunderschön...Wie liebten uns, sparten auf die Hochzeit. Doch Abgründe taten sich vor meinen Füßen auf... War es für mich nur ein Spiel? Ich fühlte nicht mehr die Liebe in mir, wenn ich Tessai ansah, was war mit ihr geschehen? Zunehmend entfernte ich mich von ihm, ich konnte nich anders, Schuldgefühle suchten mich in meinen Träumen heim, die mir früher noch die wunder der Magie gezeigt hatten...

Eine zeitlang jagte ich mit meiner freundin alfiriel shi. Sie war mir ein Trost, obwohl sie es selbst wohl nicht wusste.. Niemand wusste um mein Leid... Michbeck begleitete uns stehts, ob er davon wusste? Ich weiß es nicht...
Doch irgendwann übermannten mich meine Gedanken, ich musste ausruhen, das ständige Gendken machte mich krank...

Ich zog mich zurück, alle rufe meiner Freunde ignorierend... Ich musste nachdenken, denken, immer wieder denken...

Ich lief durch die Lande Midgards, mein Ziel nicht sehend, in der blinden Hoffnung, es zu sehen...

Vielleicht auch in der Hoffnung das jemand mein Leid sehen und micht befeien könnte? Ich war zu verzweifelt um es zu begreifen...

War es zufall? oder schicksal, das gerade der nüchterne und aufgeschlossene Mich mich fand... Er schloss mich in seine Arme und brachte mich zu einem Berg in Comodo...
Wir saßen einfach nur da, stundenlang. Ich hätte tage neben ihm sitzen und schweigen können... es war so befreiend...
Und mir wurde eines klar, ich musste tessai kun etwas sagen, ihm alles erklären...

Doch Mich brachte mich auf andere Gedanken, er befreite meine Seele von den nagenden Gedanken des Zweifels und des Gefühls des Kummers und Schmerzes...
Zusammen zogen wir weiter, meine Reise fortsetzend, doch nun war ich nicht mehr allein.

Zum ersten mal seit diesen Schlimmen Tagen lachte ich wieder, das wunderbare Gefühl durchströmte meinen Körper, und meine Macht wuchs stetig...
Ich hatte mich wieder gefangen, doch trotzdem lag noch etwas auf meiner Seele.. Ich haate noch nicht mit Tessaei gesprochen.. immer wieder schob ich es hinaus um es zu vergessen. FÜr eine zeitlang vergas ich es, vertieft in mein Studium, nervös vor der großen Prüfung, die so viele mit ihrem Leben bezahlt hatten. Ich reiste zum Turm der Erzmagier nach Geffen, um mich der höchsten Prüfung meines Ordens zu stellen.

Viel arbeit hatte es mich gekostet, der Weg war schwer und lang gewesen, doch nun war mein Ziel zum greifen nahe. Vor Erregung zitternd betrat ich den ersten Raum, ich schaffte ihn mühelos... Auch der zweite Raum war kein Problem, meine Eismagie war wundermage, ich spürte sie, dachte gar nicht über meine Zaubersprüche nach, die Worte floßen einfach über meine lippen. Und dann, im letzten Raum. Ich betrat ihn mit einem siegesgewissen lächeln, doch ich brauchte Zeit, die ich nicht hatte. Ich schaffte es knapp, um atem ringend befreite mich ein Wizard aus dem Raum, der fast meinen tot bedeutet hätte. Ich hatte bestanden!

Meine Seele frohlockte, ich fühlte mich einfach großartig. Sofort eilten Michbeck und Jira herbei um mich zu feiern, und sie feierten mich ... Zusammen verwandelten wir die Kohlemine in ein Grab, ich schuf seltsame Dinge, Eismauern, Erdbeben, Meteorstürme, all dies würde ich lernen...

In den nächsten Tagen erfüllte mich der stolz so sehr, das an meine Studien gar nicht zu denken war. Ich gab meinen menschlichen Bedürfnissen nach, ein Fehler...
Tenks, ein edler und mächtiger Ritter, seit jeher mein treuer Freund, Berater und Begleiter, traf mich in der Stadt der Zeit Al de Baran. Wir zogen zusammen durch die Lande, ich eingehüllt in meinen Stolz und mein GLück, er eingehüllt in seine Leidenschaft zu mir. Ich verstand ihn damals nicht, ich war blind.

Er liebte mich, wollte für immer an meiner Seite bleiben, selbst wenn ich seine Liebe nicht erwidern würde... Er wollte mir überall hin Folgen..selbst in den Tod... selbst wenn meine Macht mich verändern würde..

Ich zögerte, überlegte, doch ich konnte nicht. Was wenn ich ihn nicht wirklich geliebt hätte? Waren die Gefühle zu ihm so stark das ich ihn für immer lieben könnte? Ich liebte ihn zu sehr um es zu probieren, ich wollte ihn nicht verletzen, doch ich tat es als ich nein sagte. Ich tat es als ich mich von ihm abwandte, ich tat es als ich ihn eigentlich hätte küssen sollen...
Doch er verstand es. Dieser Narr. Er verstand es und sah es mir nicht nach, er folgte mir weiter, doch sein Blick traf mich nicht mehr direkt, er war glasig wenn er mich anschaute...
Wir hielten den Kontankt, obwohl seine Blicke mich innerlich verletzten. Was würde er tun wenn ich ihn wegschicken würde?, dachte ich. Ich konnte es nicht. Stattdessen begleitete er mich weiter, ich ertrug seine Stille und seine teilnahmslosigkeit, die sich wie ein Schatten über mich legte.
Die Zeit heilte seine Wunden, doch meine trage ich immer noch, sie sind tief eingebrannt und werden nie verblassen.

Eine zeitlang lebte ich ziellos, zeitlos, ohne ziel und inhalt. Ich zog durch meine Jagdgebiete in der Hoffnung das ich sterben und nicht widerentstehen würde. Doch ich wusste das die Götter dies nicht zulassen würden. Plötzlich war meine Aufgabe zum Fluch geworden. Es waren die Stiche in meinem Herzen, die mich langsam zu Grunde richteten.

Einer der wenigen Lichtblicke, aber gleichzeitig auch der dunklen Tage, war Alfiriel Shi´s Hochzeit... Es war wunderschön, meine Seelenfreundin St. Diana teilte meine Gefühle, wir weinten glücklich nebeneinander. Ich lebte meine trauer aus, ohne das jemand etwas zu merken schien, und ich selbst merkte nicht, wie mich dies tröstete. St. die meine Hand drückte, Alfi die strahlend lächelte. Doch als dieses wunderb are Ereignisse und seine Berauschende Wirkung nachliesen, ereilte mich ein weiterer Schock, und die alten Schatten versuchten nach mir zu greifen. Ein junger Mönch aus meiner Gilde, kam zu mir. Sein Blick war zu Boden gerichtet, er traute sich kaum zu atmen. Und er sagte mir das, was ich nie wieder hören wollte, er fragte das, was mich in den schatten schubsen würde. Er sah mir in die Augen, und ich sah in ihnen das Feuer brennen. Ich wich zurück, voller Angst, doch er verstand nicht. Ich wollte weg, doch er packte meinen Arm. Er hielt mich fest und zog mich zu sich. "Nein", rief ich. "ich.."
Er wollte mich küssen, doch ich drängte von ihm weg und schaffte es mich zu befreien. "Aber ich liebe dich! Ich.. ich möchte dich heiraten!" , schrie er. Doch ich wollte nichts hören. Ich drehte mich um und rannte, Izulde lag weit hinter als ich noch seine Stimme dröhnend in meinem Kopf hörte, sie halte wider, immer wieder. Weinend brach ich zusammen.

Und wer half mir in dieser Zeit der Not? Niemand, denn ich mauerte mir mein eigenes Gefängnis. Warum hatte ich niemandem etwas gesagt? Um den SChein zu waren, sicherlich. Doch einer fand mich in dieser Zeit. Michbeck sah mich dort auf dem Boden liegend, schlafend, erschöpft vom weinen und davonlaufen. Er deckte mich mit seinem Umhang zu und half mir. Er fragte nich warum oder wer. Er blieb einfach bei mir und sagte nichts. Es war eine wohltuende Stille die mich erfüllte, und gleichzeitig meine Seele verzerte. Denn eine kleine Flamme züngelte in mir auf. Als ich ihn anschaute wurde sie größer... Doch ich versuchte sie angesrengt zu löschen. Nein, sagte ich zu mir. Nein, ich werde nie wieder diesen Fehler begehen....

Und die Zeit verstrich. Ich widmete mein Leben wieder der Magie, die die Liebe in mir langsam versegnte. Ich fühlte mich wohler, genoß manchen Augenblick. Der Clocktower erwies sich als ideales Jagdgebiet für mich, doch oft wankte ich mit zitternden Knien umher, weil mich die Magie so angestrengt hatte. Doch meine Erfahrungen wuchsen, meine Fähigkeiten wurden immer besser. Ich nahm mir eine lange Pause von meiner Gilde, konzentriert mich nur auf meine Schriften und Zaubersprüche, prägte sie mir ein und lernte sie zu beherrschen. Es war nicht einfach, doch mein Stolz vebot es mir zu jammern oder aufzugeben.

Schließlich kam ein sehr trauriger Tag. Ein Tag des Schmerzes.
Tessai kun, durch meine größer gewordene Distanz zu ihm erschreckt, fürchtete mich zu verlieren. Aber er hatte mich bereits verloren. Ich kam zu ihm, und er wollte meine Hand ergreifen und mich halten, doch ich schüttelte nur betrübt den Kopf. Doch er verstand nicht. Kein Ausdruck von verltzheit, von schmerz oder sehnsucht. Es war der Blick der Verwirrung, des Entsetzen, der Angst, der mich ansah. Ich dachte mir das es schlimm für ihn werde würde, doch es traf mich schlimmer als ich gedacht hatte. Er bittet, bettelte, ich solle zu ihm zurück kehren, doch ich konnte nicht. Ich verlies ihn mit einem Blick, der alles hätte erklären müssen, doch er verstand ihn nicht, er verstand mich nicht. Hatte er das je getan?, schoß es mir durch den Kopf. Nein, das hatte er nie. Und er würde es auch nie. Dieses Last von meiner Seele zu heben war schwer, doch befeiend. Nun konnt ich aufatmen, und er würde glücklich werden, mit Kuki, ein jungen Meisterdiebin. Sie hegte schon lange eine große Sympathie für ihn, und ich überlies ihn nur zu gern ihren Händen. Sie würde es richten, würde können wozu ich nicht imstande war. Ich hoffte es zumindest.

Auf diesen Tag folgte der nächste. Ein Tag der Zwiespalt meiner Gefühle. Es war später Abend als Michbeck zu mir trat. Er setze sich neben mich und wir sahen gemeinsam die Sterne aufgehen und die Sonne verblassen. Er legte mir seine Hand auf den Arm, doch er sah mich nicht an. "Ich möchte die Gilde verlassen.", sagte er knapp, doch seine Stimm schwankte. "Es ist schwer, aber mich hält hier nichts mehr. Fast alle die mir etwas bedeuteten sind gegangen." Er schaut mich an, und ich wusste was ihn noch hielt. "Ich möchte das du mit mir kommst..."

Und ich überlegte. Meine Gedanken schwangen sich zu unglaublichen Höhen empor. Sie sangen und frohlockten, doch ein anderer Teil in mir weinte, weinte so bitterlich, das ich es körperlich spürte. Ich zitterte. Zögernd sah ich in seine Augen, in denen die Sterne sich spiegelten. Und die Antwort lag auf meiner Zunge, doch ich fürchtete mich noch sie auszusprechen. Würde ich diesen entscheidenden Schritt wagen? Diese vollkommene veränderung? Nein, nicht vollkommen. Meine Gedanken schweiften zu meiner anderen Hälfte. Wo war St. in diesem augenblick, der für mich alles bedeutete? Ich hoffte sie mit meinen Gedanken zu erreichen, doch ich fand sie nicht. Es ist meine Entscheidung ,dachte ich, niemad kann mir hier helfen. Wieder bin ich allein.
Und Mich saß neben mir, seine Augen zeigten die Spannung hinter seiner lässigen Art. Sacht drückte ich seine Hand und er verstand. Als ich leicht nickte, war er bereits fort... Verschwunden in den schatten der Bäume, verschlungen von der ewigen Nacht...

~hier enden die Schriftrollen Yaiiri´s, der hoher Erzmagierin~



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