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Oh, wen haben wir denn da. Ein neues Gesicht? *schmunzelt* sehr schön *fährt sich mit dem Finger über die Lippen*
Mein Name ist Fay, und verkehrterweise werde ich Unschuldige von manchen "Die Verführung" genannt *zwinker*.
Und dies hier ist meine Geschichte....

Ich wuchs in einem reichen Haus auf, meine Eltern achteten darauf das ich nur das beste vom besten bekam, sie verwöhnten mich und erfüllten mir jeden Wunsch.
In meiner Kindheit wurde ich von Dienern umgeben, sie waren ständig bei mir und taten was ich ihnen befahl. Eigentlich hätte ich so glücklich sein müsssen, oder wenigstens zufrieden. Aber das Haus meiner Eltern war wie ein Gefängnis für mich. Ich durfte nicht hinaus, es hätte mir etwas zustoßen können, ich musste strengen Regeln befolgen, auf lästige Bälle gehen und meine Familie Stolz machen indem ich durch mein tadelloses Benehmen auffiel. Doch irgendwie spürte ich, das dies hier nicht mein Leben war. Jedesmal wenn ich aus meinem Fenster auf die ewig weiten Wälder schaute, erfüllte sich mein Herz und ich rang um atem. Ein berrauschendes Gefühl, das mich jedesmal ganz einnahm. Viele junge Männer hielten schon in jungen Jahren um meine Hand an, doch mein Vater gewährte ihnen nicht. Er wollte den perfekten Mann für seine Tochter. Nicht, damit ich glücklich, sondern sein Name noch ruhmreichen werden würde. Als mein Vater mir meinen Zukünftigen Mann vorstellte, rang ich um meine Fassung. Die wohlerzogene, gleichgültige Fassade meiner Seele drohte einzustürzen. Er war ein langweiliger, konservativer Mann, der seinen lebtag damit verbrachte sich bei ranghöhren Einzuschmeicheln um so einen Vorteil zu gewinnen.
Der Gedanke ihn zu heiraten wahr so absurd, das ich daran dachte meinem Leben ein ende zu setzen. Wollte ich ewig in diesem Gefängnis leben? Wie ein Vogel in einem Käfig??
In der Nacht fasste ich einen Entschluß. Meiner Sache sicher stieg ich aus meinem Bett, zog mir hastig meine Kleider an, packte einige in einen Beutel und kletterte geschickt aus dem Fenster. Wie oft hatte ich das in meiner Jugend getan. Um heimlich auf den Pferden zu reiten, oder mich mit zwielichtigen Freunden zu treffen und mit ihnen kämpfen zu lernen.

Doch heute war es kein Spiel, keine aufregung durchzuckte meinen Körper. Ich stahl mich in den Stall und sattelte mein Pferd. Leise führte ich es aus dem Hof und in den Wald. Die Ruhe des Waldes war tröstend. Sie umhüllte mich als ich in wildem Gallopp dahinstürmte, um alles hinter mir zu lassen.

Als der Morgen graute war ich in der Waldstadt Payon angekommen. Meilen von meinem Zuhause entfernt, fühlte ich mich endlich sicher und frei. Ich verkaufte mein Pferd um mir angemessene Kleider und eine Waffe zu kaufen. Meine wahl fiel auf einen Bogen. Einen wunderschönen, goldenen Bogen. Die passenden Pfeile bekam ich geschenkt und so blieb noch etwas Geld für Vorräte übrig. Ich zog in den Wald.

Dort ernährte ich mich von Wild, das ich selbst gejagt hatte, Schlief unter Bäumen, deren ruhiges Rascheln mich in den schlaf wiegte. Zum ersten mal lebte ich wirklich. Meine Haare zerzausten, mein Gesicht und meine Hände stehts dreckig von der harten arbeit. Ich fand endlich wahre Freunde.
Tenks, ein junger Ritter, begleitete mich stehts und schütze mich vor den Gefahren des Waldes, denen ich nicht gewachsen war. Spartaner lehrte mich bereitwillig den perfekten Umgang mit dem Bogen und die herstellung von Pfeilen. Aber besonderen Dank schuldete ich einer Acolytin, St. Diana, die mich aufbaute sobald ich zu straucheln anfing und die mir seelisch half.
Doch als das Geld knapp wurde war ich gezwungen inder Stadt arbeit zu finden. Schließlich begann ich in einem dunklen Wirtshaus als Kellernerin und später als Tänzerin zu arbeiten...
Das leben dort war hart, und ich lernte, mir die Männer dienlich zu machen. Schon bald verlangte jeder Mann der die Stube betrat nach Fay, der Verführerin. Es gefiel mir die Männer um meinen Finger zu wickeln, sie völlig in meinem Bann zu haben.
Ich spielte meine Spielchen mit ihnen, zog sie so nahe an mich heran bis es ihnen den Atem raubte, nur um sie danach eifersüchtig funkeln zu sehen, wenn ich mich einem anderen zuwandte.
Ích wurde bekannt, bald schon lernte ich auf großen Bühnen und vor vielen Menshen zu tanzen.
Doch niemand konnte mir meine Leidenschaft zum Jagen nehmen. Tagsüber schlief ich friedlich, nachts arbeitete ich. Doch spät in der Abenddämmerung war miene Zeit zum Bogenschießen gekommen. Jeden Tag schlich ich mich aus meinem Zimmer und rannte in den Wald. Dort fühlte ich mich frei und unbeschwert, alle last viel von mir ab und ich gab mich dem berauschenden Gefühl hin, ein Teil des Waldes zu sein. Ich stellte Ziele auf oder jagte richtigs Wild, immer schwieriger wurden meine fÄnge, und ich erfreute mich daran.

Am Abend steigerte das Wissen, das ich diese Männer im Kampf besiegen könnte mein sElbstbewusstsein. Es lies mich noch mutiger und küuhner werden.
Doch einer, sprang nicht auf meine Spielchen an. Eín junger, silberhaariger Assasin. Er saß jeden Abend in der gleichen, dunklen Ecke und beobachtete mich, ich spürte seinen BLick, nicht auf meine Schönheit gerichtet. Er betrachtete mich kühl, interessiert, aber nicht an meinem FLeisch. Das weckte den Eroberer in mir, er würde mein "Opfer" sein, miene neueste Errungenschaft.
Bei jedem Tanz blickte ich zu ihm, meine Augen sprühte funken, mein Tanz war nur für ihn.
Eines Nacht, nach meiner Vorstellung, bat er um eintritt in mein Zimmer. Die Leibwächter ließen ihn auf mein geheiß hin durch.

Ein Nachthemd aus edelster Seide umschmeichelte meinen Körper. Er starrte mich an, mitten im Raum stehend. Ich stand auf, ging um ihn rum und musterte ihn mit einem überlegenem Blick. Plötzlich durchbrach er die Stille, als ob er sich wieeder an seinen auftrag erinnerte. "Nun. Ich bin gekommen um dir zu deinen hervoragenden Kampfkünsten zu gratulieren", sagte er frei heraus. Und nun war er es, der ein triumphierendes Lächeln auf seinem gesicht fand, während ich für einen Moment um meine Fassung rang. Meine kühle Fassade drohte zu fallen, und ich mühte mich sie aufrcht zu erhalten.
Wie konnte er von meinen Jagdausflügen wissen? Sie waren völlig geheim, dessen war ich mir sicher gewesen. Und doch sprach er dies hier so frei aus.
"Ich sehe du weist von meinen Jagden. Aber woher möchte ich wissen.", fragte ich , nun nicht mehr verführend, kühl und sachlich war miene Stimme.
"Ich kenne dich, Fay. Ich weiß wo du herkommst, ich kenne deine Vergangenheit. Und ich weiß den Preis, den dein Vater aussetz um dich zu finden."
Ich erschauderte. WÜrde er mich verraten? Nun drohte mein ganzes Leben zusammenzubrechen. Ich zitterte und in meiner Angst fasste ich einen Plan. Ich musste ihn stoppen. Er war trainiert, ein erfahrener Kämpfer, mord kam nicht in frage. Aber ich war eine Frau, eine begehrte Tänzerin.
Ich ging um ihn rum, sein Blick folgte mir nicht. "Aber, kannst du dir nichts besseres vorstellen als mich auszuliefern?", hauchte ich in seinen Nacken und ich spürte wie er zitterte.
Langsam drehte er seinen Kopf, und ich schloß die Augen. Wir küssten uns, doch iim gleichen augenblick zuckte er erschrocken zurück. "Nein!", rief er und fiel auf mein Bett. Ich nutzte die gelegenheit, drehte mich blitzschnell um und rannte aus dem Wirtshaus, hinein in den dunklen Wald. Lange rannte ich weiter, in dem wissen, das er mir folgen würde. Ich hörte seine Schritte hinter mir, obwohl der Wald vollkommen ruhig war. Schließlich kauerte ich mich in eine Baumnische und ließ mich vom sanften Rascheln der Blätter in den Schlaf wiegen. Eine weiche Brise fegte über mich hinweg und ich zog die decke ein stückchen höhre über meinen Körper. Die Decke?, sofort war ich wach und sprang auf, bereit mich zur wehr zu setzen, egal gegen wen. Zwei dunkle Augen starrten in meine eisblauen, es war der Assasin. Die Sonne brach in diesem Moment durch die Baumkronen, die Decke rutschte von mir und glitt auf den Boden. Der Assasin musterte mich kühl, doch ich sah die kleine Flamme hinter ihnen lodern.
"Nun Fay", sagte er. " Lass mich dir alles erklären, ich bin nicht hier um dich zurück in deinen Käfig zu sperren. Wilde Vögel sollen frei sein." Er schmunzelte, seine Lippen kräuselten sich zu einem Lächeln. Ich setzte mich wieder und zog die Decke fest um meinen Körper, der erschauerte.
"Ich bin der Führer einer Gemeinschaft. Man könnte uns, Söldner nennen. Wir jagen gefährliche Monster im Dienste hochrangiger Herren. Und , nun ja, uns fehlt noch eine überzeugende Geschäftsfrau", er lächelte vor sich hin "und erfahrene Kämpferin."
"Und ihr glaubt dies in mir gefunden zu haben?"
"Sicher. Ihr werdet keine andere Wahl haben. Käfig, oder Freiheit. es ist allein eure Entscheidung."
"Ich gehe nicht wieder dorthin zurück! Mein halbes Leben fristete ich in diesem Käfig aus Stein! Der Wald is tmien zuhause, nicht diese Mauern und Dächer.", meine Stimme, zuanfang laut und drohend, wurde immer leiser bis sie zu einem murmeln abflachte.
"Ich werde mit euch gehen. Aber verratet mir eins: warum sucht mein Vater mich so dringend? Ihr wisst es, ich weiß es."
"Ihr seid ein Geheimnis, das eures Vaters reich zerstören könnte. Wenn ihr in den Spiegel seht, was erblickt ihr da? Wenn ihr in eurem Zimmer seid, wonach sehn t ihr euch?" Er nickte nachdenklich. "Ihr seid eine Halbelfe. Gezeugt von der Enttäuschung eurer Mutter und der Leidenschaft eines verruchten Dunkelelfen. Ihr wisst was das für euren Vater bedeutet? Deshalb sperrte er euch ein. Man sieht es in euren eisblauen Augen. Die wildheit der Elfen." Er musterte mich, jetzt nicht mehr kühl und leidenschaftslos.

Und ich zog mit ihnen. Wir waren keine große Familie, hier kümmerte sich jeder um seine Sorgen, doch im Kampf, unterstüzte jeder jeden.

Ich führte die Verhandlungen, schlug bessere Belohnung raus und stieg schnell in der Gemeinschaft auf. Dies lag nicht nur an meinen Fähigkeiten. Hoshi, der Führer, der silberhaarige Assasin, verliebte sich in mich.

Ich spielte mein Spiel, und er wusste es, doch er ließ sich darauf ein. Die Gemeinschaft wurde immer unruhiger. Sie mochten unser Verhältniss zueinander nicht. Manche waren eifersüchtig, andere befürchteten ich könnte ihn zu sehr beeinflussen. Als die Gemeinschaft dem Zerfall nahe war verließ ich sie. Es hatte keinen Zweck, sie würden mich nicht mehr akzeptieren. Hoshi nickte nur knapp, mein abschiedskuss verzehrte ihn, doch er lies mich gehen.

Ich kehrte zurück nach Payon, zurück in meine eigentliche Heimat. Jetzt, über meine Herkunft im klaren, war ich bereit mein Leben zu leben. Plötzlich verstand ich mich selbst.
Ich traf alte Freunde wieder. Spartaner nahm mich in seine Gilde auf, zusammen Jagden wir und lebten nebeneinander. Es war schön, endlich hatte ich die Freiheit die ich brauchte, nichts und niemand hielt mich fest....


~~~ hier endet Fay´s Geschichte -->weiter im Tagebuch ~~~





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