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Seid herzlich Willkommen in meinen Hallen. In den Hallen meines Glaubens. Im Tempel meines Seins. Ich bin Kitiara, Tochter eines einfachen Straßenhändlers. Ich schreibe hier meine Geschichte nieder, meinen Weg des Glaubens, um den wahren GLauben wiederzuerwecken, sollte er einmal verloren gehen. Mein Weg war schwer, führte durch undenkbare Prüfungen und endete mit Schmerz, Verlust und Enthaltsamkeit. Doch ich wähte diesen Weg selber, indem ich mich nicht wehrte, sondern den wahren Göttern meine Seele opferte. Ich lebe für den heiligen Glauben, für die wahren Götter. Denn ich bin die wahre Klerikerin der alten Götter, die Midgard erschufen und zerstörten, ihre Wunder zeigten und die Abgründe aushoben. Die Wege meiner Götter sind mir fremd, ich strebe nicht nach ihrer Positon und ihrem Wissen. Mein Ziel, meine Aufgabe, ist das retten der Unschuldigen und das beschützen meiner Freunde.

Mit 6 Jahren trat ich der Kirche bei. ich diente bei den Messen, half den Priestern und lernte von ihnen. Ich schlief in einem kleinen Stall neben der Kirche, nur um Morgens die erste zu sein die die Kirche betrat. Ich war die, die die längste Zeit betend oder meditierend dasaß, ohne die geringste Regung. Bald schon übertraf ich die Lehrlinge der Priester, bald schon ihr Nachfolger. Und die menschlichkeitn in mir zeigte die Überheblichkeit, die mich so schwächte. Ich lachte über die Schwächeren und höhnte über die Großen, die ich bald einholen würde. Meine göttliche Macht wuchs stetig. Mein Kontakt zu den Göttern war wirklichkeit. Sie sprachen zu mir in meinen Träumen, gaben mir Bilder am Tag, und hörten mir zu während ich betete. ich spürte ihre Augen auf mir Ruhen und ich war mir ihrer bewusst. Ich fühlte mich nicht unwohl, ich spürte keinen Drang mich ihnen zu beweisen. Ich wusste das sie mir wohlwollend standen, das sie mich liebten wie ihr Kind. Sie legten mir harte Prüfungen auf. Ich wurde für meine Künste verspottet, verhöhnt und ausgelacht. Der Neid der anderen wurde für mich zur Qual. Mit 12 Jahren war ich die Schülerin, eine Fâl des höchsten Priesters. Ich war in der Lage ihn zu verbessern, und ich schmunzelte innerlich, wenn er glaubte mich beeindruckt zu haben.

"Der Mensch in uns, Fâl Kitiara, ist stark. Wir sind die Kinder Gottes, keine Menschen. Finde den Schlüssel deines Herzens. Siehe in dir Abends wenn du zu Bett gehst an, und schließe ihn Morgens wenn die Sonne dich berührt gut weg, sodass du nicht in versuchung kommst den Menschen in dir zu befreien.", sagte der Priester oft zu mir.
Und ich verstand seine Andeutungen. Mit 20 jahren war ich eine wunderschöne junge Frau geworden. Meine Haut war wie milch, meine Augen wirkten wie Tore in eine andere Welt, miene haare seidig und glänzend. Und ich geriet in versuchung... Oft kamen die jungen Männer an das Fenster meiner Kammer. Sie klopften, riefen und winkten. Auf den Märkten liefen sie mir nach, bis ich in die Kirche floh. Oft saß ich weinend auf meinem Bett, mein Schicksal nicht begreifend.
Doch all dies Machte mich stark. Stark in meinem Glauben, Stark im verstecken meines Menschen. Stark in der kalten Gleichgültigkeit meiner Fassade. So dachte ich es, doch es war meine Schwäche die ich förderte, aber ich erkannte es nicht.
Ich wurde mächtiger. Der hohe Priester war eine Leichtigkeit, ich übertraf seine wunder um größen. Doch eine Frau konnte keine hohe Priesterin werden, und ich brachte das fadenscheinige haus des Glaubens fast zu Fall.
Ich sollte sterben.
Eines Nachts hörte ich wie der Schlüssel meiner Kammer umgedreht wurde. Aus meinem Traum erwachend blinzelte ich in das kalte Mondlicht, das meine Haut berührte. Nuitari, der Gott der Nacht, beschützte mich. Er hielt seine Hand über mich und verschloß die Tür mit seiner anderen.
Ich hörte Männerstimmen, ruppig und hart, in einer fremden Sprache. Kurze Worte wurden gemurmelt. Zauberworte. Die Tür sprengte auf, doch keiner der dunklen Gestalten konnte eindringen. ich stand mitten in meinem Zimmer. Versunken in ein Gebet an meine Götter. Nuitari erhörte mich und Lunitari, der neutrale Gott, ließ sein rotes Licht über mich gleiten. Die Männer erzitterten vor mir. Die Aura der Götter war zu spüren, zu sehen. Ein dunkles Licht umgab mich, der Stille Gedanke Solinaris, der weißen Göttin, verlieh mir Flügel. Hinter mir öffnete sich das Tor zu einer anderen Welt, plötzlich saß ich auf Wasser. Ein stiller See lag unter mir. Meine Hand glitt zu meiner Stirn, wo die Götter mich gesegnet hatten. Dann berührte ich vorsichtig das Wasser. Große Ringe bildeten sich, die Ringe der Zeit verschlangen mich und erschöpft viel ich ihn die Tiefe schwärze...
Ich landete in Amatsu. Mitten unter vielen Kirschbäumen setzten die Götter mich ab und ließen mich allein.
War es Schicksal oder Zufall, das mich jemand fand? Ein stolzer Hunter war des Nachts unterwegs, er fand mich, wie ich bewusstlos dalag ...

~~~weiter im Tagebuch~~~



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