Charaktergeschichten
  Startseite
    Sy's Tagebuch
    Yaiiri´s Tagebuch
    Fay´s Tagebuch
  Über...
  Yaiiri, die dunkle Macht (Teil2 der Seele)
  Lanthalon, Krieger der Herzen
  Sy, Druidin des alten Pfades
  Fay, die Verführerin
  Yaiiri, hohe Erzmagierin
  Feawyn , die im Unwissen wandelnde
  Tiara Kun, die dunkle Assasine
  Kitiara, Klerikerin des wahren Glaubens
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 
Links
  Gildenhalle
  Remy´s Blog
  Ky´s Blog
  Twinnies Blog
  Exodio´s Blog^^
  Nima´s Blog
  Alfiriels Blog
  Jiii´s Blog
  Karura´s Blog


http://myblog.de/yaiiri

Gratis bloggen bei
myblog.de





 


(Nachtelfengestalt)
Ihr seht eine Nachtelfe in der Mittleren Alters, jedoch ist sie manchmal auf eine Art und Weise wie ein kleines Kind. Das lange Haar hat sie zu einem Zopf gebunden, den eine Efeuranke zusammenhält. Die Augen der Elfe sind besonders auffallend. Während ihr rechtes Auge den normalen Silberschein ihres Volkes zeigt, leuchtet das linke in einem Bernsteinfarbenen Licht. Der Körper der Elfe ist schlank und durchtrainiert, wobei sie eine eher kleine Körpergröße hat. Die Feingliedrigen Hände der Elfe zeigen zahlreiche Narben



(Katzengestalt)
Sie hat seidiges schwarzes Fell und spitze, lange Fangzähne. Ihr Körper ist geschmeidig, schlank und ihre Bewegungen sind blitzschnell und lautlos. Im Kampf lodert ein rötliches Feuer in ihren Augen…

Der dunkle Schatten des Herzens 1

„Was ist das Gefühl Liebe? Ist es zu wissen was zutun ist – ist es die Gewissheit mit jemandem vereint zu sein oder ist es nur das flüchtige Gefühl des Verbundenseins?“

------------------------------- --------------------------

Sy öffnete ihre Augen und blinzelte. Die Sonne kroch gerade über die Stadtmauern Stormwinds, hinter denen sie im taufrischen Gras lag. Sie drehte sich auf den Rücken und blinzelte in den hellblau werdenden Himmel. „Heute wird ein schöner Tag…“, flüstert sie leise und ein sanftes Lächeln breitet sich in ihrem entspannten Gesicht aus. Sie wendete leicht ihren Kopf und ihr Ausdruck in den Augen wird augenblicklich noch sanfter. Sy betrachtete den Nachtelfen neben ihr, dessen grün schimmerndes Haar leicht in sein Gesicht fiel. Die Nachtelfe streckte ihre Hand aus und strich ein paar Strähnen aus seinem Gesicht, um dann zärtlich die Wange des Kriegers zu streicheln. Dieser schlief seelenruhig und sein Atem ging gleichmäßig weiter. Sy lächelte und in ihrem Lächeln lag eben diese Unsicherheit und Zaghaftigkeit, die sie im Herzen trug. Die ganze Nacht waren Fragen in ihrem Kopf herumgespukt. Hatte sie sich richtig entschieden? Sy zitterte und als ob er es spüren konnte legte Thalandil seinen Arm um die Nachtelfe und zog sie an seinen warmen Körper. Sy entfuhr ein seufzen. Ein Seufzen das sowohl ihr wohlbehagen, als auch ihr Zögern enthielt. Sie wollte ihm nicht wehtun und seine zärtliche, schüchterne Art wie er sie behandelt hatte in den letzten Tagen machte ihn nur umso sympathischer. Er war keiner dieser Männer die sie nur ausnutzen wollten, jedoch blieb der Zweifel in Sy’s Gedanken. Als sie sich am vorigen Abend näher gekommen waren als sonst, als sie dort gesessen hatten und sie ihm einen ihrer innersten Zweifel gestanden hatte, in genau diesem Moment hatte sie sich so entspannt gefühlt, sicher und geborgen bei ihm, der sie anscheinend so gut verstand. Die Gedanken der Nachtelfe wanderten weiter, denn sie waren sich noch viel näher gekommen als in diesem Moment. Sie hatten sich geküsst. Sy erinnerte sich daran wie sie lange schweigend oder mehr stotternd als wirklich redend voreinander gestanden hatten. Sie hatte lange gezögert und hätte Thalandil sie nicht bei den Hüften gepackt und nahe zu sich gezogen, wäre sie wahrscheinlich einfach gegangen. Aber er hatte sie zu sich gezogen, und das so nahe, das sie seinen Atem hatte spüren können. Sie schauderte bei dem Gedanken. Eine Welle von Gefühlen hatte sie erfasst und sie den Krieger ungläubig, aber doch erwartungsvoll anschauen lassen. Sie hatte es erwartet und eigentlich auch erhofft. Thalandil war etwas Besonderes und seit einiger Zeit hatte sie viel häufiger an ihn denken müssen als an einen guten Freund. Dennoch hatte sie Angst, die gleiche Angst die sie seit dem verschwinden von Therodâr empfunden hatte. Aber nun, da sie offensichtlich mehr für diesen Mann empfand und er für sie, sah sie sich eben dieser gefährlichen und gemiedenen Entscheidung gegenüber. Damals, als sie vor Therodâr stand und er sie küsste, zunächst sanft und später immer sinnlicher, hatte sie sich für ihn entschieden. Sie hatte geglaubt mit diesem Mann endgültig glücklich zu werden, ihn zu lieben. Aber dem war nicht so. Therodâr hatte sie verlassen, war auf einer druidische Expedition gefolgt ohne sich zu wehren oder gar den Gedanken zu hegen bei ihr zu bleiben. Und wieder schwelgte die Angst in Sy’s Herzen enttäuscht zu werden, wieder ihr Herz zu verlieren und in dasselbe Loch zu fallen, in das sie geraten war nachdem sie wieder allein war und aus dem sie sich mühsam und langwierig hatte befreien müssen. Sie hoffte inständig das sie das richtige getan hatte, doch als sie an seinen Kuss dachte, an das warme und überwältigende Gefühl als seine ihre Lippen berührten, seine Arme sich um sie schlossen und an seinen starken Körper pressten, da lächelte die im Gras liegende Nachtelfe. Sie hatte es genossen, und sie versprach sich in Gedanken, dass sie es weiter genießen würde, solange es andauerte. Thalandil war ein guter Freund und vielleicht würde er schon beim nächsten Mal wenn sie sich wieder sahen mehr als das sein.
Sy löste sich sacht aus den Armen des Mannes und erhob sich. Lächelnd nahm sie ihre Taschen vom Boden auf und schaute den immer noch schlafenden Thalandil an. Ihre Züge verrieten die gemischten Gefühle bei seinem Anblick, aber die Augen der Elfe funkelten sanft und zärtlich zu dem Nachtelfen.
„Ich hoffe ich tue das richtige…Und ich hoffe das Ria und die anderen es verstehen werden…“, hauchte sie leise und band sich die Taschen um. Dann zog sie ein kleines Pergament aus ihrer Tasche, schrieb mit schwungvoller Schrift eine kurze Nachricht darauf und legte sie zu Thalandils Sachen. „Ich muss etwas nachdenken…aber ich will dich wieder sehen, hörst du?“ Sie beugte sich noch einmal hinunter und küsste die Wange des Kriegers, dann ging sie mit nachdenklichem Blick die Anhöhe hoch, zu den Toren Stormwinds. Leise, und für Sy typisch eine falsche Melodie pfeifend ging sie die Straßen entlang zur Stadt und zum Marktplatz. Sie wollte nachdenken und das konnte sie nur in Ruhe. Der Morgen graute hinter ihr und die Sonne wärmte der Elfe den Rücken während sie, immer noch den sanften Ausdruck im Gesicht tragend, Richtung Park wanderte.

Der dunkle Schatten des Herzens 2

„Hoffnung ist eine Kriegerin, ihr Schwert ist Enttäuschung und ihr Schild Verzweiflung.“

--------------------- -----------------------

Sy hob den Kopf und ihre Augen schimmerten, als sie den vollen Mond anblickte. Sie hob beide Hände und löste die Efeuranke, sodass ihr Haar sanft auf die Schultern fiel. Wieder glitt ihr Blick zum Himmel, den Kopf in den Nacken gelegt und die sanfte Brise spürend, die nun ihren Körper umschmeichelte. Sy war allein, wie sollte auch sonst jemand diesen Platz finden, der so versteckt am Rand von Elwynn lag, hoch in den Bergen die Stormwind schützten. Sy war lange und ziellos umhergewandert, bis sie diesen Platz gefunden hatte – er stellte etwas Vertrautes dar, jedoch wusste Sy nicht woran er sie erinnerte. Es war die Einsamkeit die Sy genoss und sie saß, wie sie es in letzter Zeit so oft tat, zusammen mit ihrem kleinen Drachen Shian auf dieser Bergkuppe und lauschte dem Wind, dem rauschen das Wasserfalles unter ihr und den Geräuschen der Nacht die leise bis zu ihr hoch drangen. In letzter Zeit fiel es ihr schwer die beschäftigten Straßen der Hauptstadt der Menschen zu betreten, sie wünschte sich einen Platz fern von all dem – vielleicht sogar fern von allen Menschen, Gnomen, Zwergen und Elfen. Weg von all dem was sie so sehr schmerzte…
Sy zog die kalte Nachtluft tief ein und schloss dabei ihre Augen. War es nicht seltsam wie beruhigend die Einsamkeit war? Wie sehr sie das vermisst hatte, auch wenn sie die Aufregung manche Zeit willkommen geheißen hatte. Jetzt, da alles gegen sie schien, da alles auseinander zu fallen begann, wollte sie allein sein…allein mit ihren Gedanken. Allein mit ihren verschwommenen Gefühlen. Sy fuhr sich mit den Fingern durch das Haar und ein Windstoß erfasste die seidigen Strähnen und wirbelte sie kurz hoch. Die Nachtelfe seufzte leise und ließ sich sacht in das weiche, grüne Gras sinken. Den Blick in den Sternenhimmel gerichtet streckte sie eine and aus, als ob sie die funkelnden Lichter erreichen könnte.
Wie lange werde ich noch daran Denken bis ich zerbreche?
Eine leise Stimme antwortete ihren Gedanken.
„Du wirst noch lang Leben Sy und wenn du daran zerbrichst, wirst du gebrochen weiterleben.“
Bis ich irgendwann nicht mehr die Kraft habe…und ein Ork meine Kehle zerschneidet, oder ich einen falschen Schritt mache und…
„Ich werde da sein und dich auffangen Sy. Du wirst nicht fallen. Jetzt – gerade in diesem Augenblick mag es dir vorkommen als ob du daran zerbrichst, aber die Zeit wird deine Wunden heilen.“
Shian saß neben ihr, seine dünnen Flügel an den Körper geschmiegt und ebenfalls mit seinen leuchtenden Augen in den Himmel blickend.
Das habe ich vor langer Zeit auch geglaubt…Heute sehe ich die Narben der Wunden von einst. Ich habe aufgehört an den Schmerz zu denken – aber es hat niemals aufgehört weh zutun.
„Du redest von ihm?“
Ich rede von ihm, ich rede von ihr…
„Sy…“
Es scheint als hätte ich mein Herz nicht so oft teilen sollen. Nun besitzt jeder ein Stück, aber ich besitze keines. Was tut man wenn man sein Herz verschenkt hat?
“Man kämpft darum es zurück zu bekommen.“
Aber wie? Ich spüre es nicht einmal mehr Shian…Ich habe kein Gefühl mehr in meiner Brust, da ist nichts mehr, nichts das mehr schlägt, das mehr fühlt, das mehr zu mir spricht – mir den Weg weist. Es ist leer…
Die Nachtelfe legte ihren Kopf zur Seite und sah den grünen Welpling an. Dieser wandte ebenfalls seinen Blick vom Himmel ab und betrachtete ihr Gesicht. Als Sy die Augen öffnete erkannte er die tiefen Schatten die im sonst bernsteinfarbenen Auge der Elfe schimmerten. In letzter Zeit waren die schwarzen Nebel dichter geworden, in den verzweifelsten Stunden, in denen die Elfe still weinte und ihren immer schmaler werdenden Körper hin und her gewiegt hatte, war der goldene Schein fast völlig verschwunden gewesen. Der Drache und Freund der Elfe hörte ihre Gedanken in dieser Zeit nicht, es war als schnitten die Schatten jegliche seelische Verbindung ab. Shian machte sich große Sorgen um seine Freundin, seine Seelengebundene.
„Hast du etwas von Ria gehört?“
Sy blickte wieder in den Nachthimmel und schüttelte schweigend den Kopf. Ihre Stimme zitterte und drohte zu versagen als sie leise in den Wind hauchte:
„Es scheint als ob sich niemand Sorgen machte…“
“Sie machen sich Sorgen – nur hast du viel darum gegeben ihnen auszuweichen.“
Na und? Habe ich nicht immer jede Chance wahrgenommen um ihnen trotzdem beizustehen wenn sie einmal glaubten sie bräuchten keine Hilfe?!
„Du kannst nicht sagen dass du sie nicht sehen willst, obwohl du es doch willst. Woher sollen sie wissen das- “ Der Drache wurde jäh von der zornigen Stimme der Nachtelfe unterbrochen, die in seinen Gedanken widerhallte.
Ich will sie auch nicht sehen! Ich bin allein und das werde ich bleiben!!
Ihr bernsteinfarbenes Auge wurde gleichzeitig mit dem gedachten von schwarzem Nebel durchdrungen. Sy bemerkte den besorgten Blick des Drachen auf ihrem Auge und schob hastig die lederne Augenklappe darüber.
Verschwinde – Lass mich allein.
„Du weißt das ich das nicht tun werde – ich bin der Einzige der dich noch davon abhält alles zu vergessen.“
Sy erwiderte darauf nichts und ihr Blick glitt verloren in den dunklen Himmel, unter ihrer Augenklappe glitzerte der schwarze Schimmer immer noch tief in ihrem Auge. Shian sah schweigend geradeaus. Es war hoffnungslos, er wusste das Sy stark war, aber konnte sie sich aus dieser gefährlichen Umarmung befreien? Der Drache betrachtete einen hell glänzenden Stern. Einer konnte es…Therodâr wäre in der Lage sie aus diesem Schatten zu lösen…aber wo war er? Würde Sy zulassen das er ihr half?
Shian schloss seine Augen, den Kleinen Kopf hin und her wiegend. Es gab keine schnelle Lösung, und bestimmt keine einfache. Er konnte lediglich hoffen- hoffen das Sy stark genug war oder das einer kam, der ihr ein Stück seines Herzens schenken würde. Einer, der es Wert war ihre Gefühle neu erblühen zu lassen.
Die beiden schwiegen lange und schließlich, als Sy eingeschlafen war und der Wind ihr das offene Haar über das Gesicht blies, stand Shian auf und legte sich neben sie. Allerdings schlief der Welpling nicht sofort ein. Eine kurze Zeit betrachtete er Sy, wie sie nun schlief, anscheinend sorglos und friedlich. Doch Shian wusste dass dies nicht lange so bleiben würde. Sy’s Auge verriet ihm das sie diese Nacht wieder böse Träume haben würde, Träume die ihren Körper erzittern und ihre Stimme wimmern lassen würden. Der kleine Drache schmiegte seinen Körper an den der Nachtelfe und legte seinen Kopf auf deren Arm. Leise schnaubend schüttelte er den Kopf. Sie fand niemals Ruhe, weder im Schlaf noch beim wandeln durch den Tag. Shian schloss die Augen und versuchte nicht daran zu denken, er wusste nicht dass er diese Nacht durch einen hellen Schrei geweckt werden sollte. Einen Schrei, der ihn bis ins Mark erschüttern würde. Neben ihm regte sich die Elfe etwas. Ihr Atem ging flach und ein leichter Schweißfilm war auf ihrer Stirn zu erkennen, als ein geflüstertes Wort über ihre Lippen rann. „Iama…“

Der dunkle Schatten des Herzens 3

„Ich bin nicht mehr gut genug für die Einsamkeit. Es fügt mir nicht mehr genug Schmerz zu einsam zu sein. Ich suche nach neuem Schmerz und ich finde ihn in mir selbst…“

------------------------ -----------------------

Sy erwachte schweißgebadet und sichtlich mitgenommen von ihrem unruhigen Schlaf.
„Alles in Ordnung Sy? Hast du Hunger?“
Sy ließ ein Grollen erklingen, das stark eine ärgerliche Katze erinnerte.
„Du stehst auf und bist mies gelaunt.“
„Na und? Ich bin auch so schlafen gegangen!“, erwiderte die Elfe dem Drachen patzig.
„Iss etwas, ich habe die Äpfel aus dem Fluss gefischt…Sie werden sicher schmecken.“
„Ich will nichts essen!“
„Du hast seid 3 Tagen nichts mehr gegessen…Sy bitte du musst etwas essen.“
„Papperlapapp.“ Die Nachtelfe wedelte mit ihrer schlanken Hand und richtet sich nun auf. Der Drache rollte mit seinen gelben Augen und legte die grünen Flügel an den kleinen Körper. Er betrachtete die Nachtelfe, während diese ihre Kleidung ablegte und ihr Haarband löste, um im Fluss zu baden. Als sie ihre Füße in das eiskalte Wasser tauchte schauderte sie kurz. Ihr Körper war dünn, fast schon zerbrechlich wirkte er auf den Drachen. Shian machte sich Sorgen und diese waren deutlich zu erkennen. Sy ging nun tiefer in den Fluss und als der grüne Welpling ihre sich hebenden und senkenden Rippen ließ er den Kopf hängen. Sy war abgemagert, mies gelaunt und ständig grüblerisch. In Shians Meinung tat ihr die Einsamkeit in den Bergen am Rande Stormwinds nicht gut. Das einzige was die Nachtelfe hier beschäftigte war ihr hartes Training, bei dem sie stundenlang im eiskaltem Wasser verharrte oder oben auf der Bergkuppe ihren Gleichgewichtssinn gegen den starken Wind schulte. Manchmal saß sie auch einfach da, die Beine angezogen bis die Knie ihr Kinn berührten und schaute nachdenklich in die Ferne. Sie redet kaum noch und wenn, dann stritten die beiden einstigen Seelenverwandten nur noch. Ihre Gedanken konnte Shian schon eine ganze Weile nicht mehr spüren, sie hatte eine Art Barriere aufgebaut, die ihn immer wieder abwehrte. Inzwischen lief dem Drachen jedes Mal ein eisiger Schauer über den Rücken, wenn er Sy anblickte. Ihr Auge war inzwischen völlig in Dunkelheit gehüllt und, obwohl Sy es nie zugeben würde, glaubte Shian das sie auf diesem Auge erblindet war. Die Augenklappe trug sie schon lange nicht mehr, da wohl kaum davon auszugehen war das jemand sie hier finden würde. Die Haare hatte Sy sich mit einem Dolch unsauber abgeschnitten, sodass sie nun unregelmäßig kurz bis knapp über ihr Ohr reichten. Wie sie aussah schien ihr egal zu sein, allerdings verbrachte Sy täglich mehrer stunden in dem eiskalten Wasser des Flusses um sich zu waschen und ihre Muskeln abzuhärten. Shian sah der Nachtelfe zu wie sie mit den Fingern durch ihr Haar strich und es wusch. Dann tauchte sie unter und der Drache konnte nur noch einen Schatten unter der Wasseroberfläche erahnen. Er seufzte. Was konnte er nur tun bevor sich seine Seelenverbundene ganz abschottete und womöglich nicht mehr zu retten war?



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung