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Feawyn Nox Lethanon

"Die im Dunklen (Unwissen) wandelnde"

Der Anfang

„[Menschensprache]Tu es endlich du verdammter Idiot!“
Erbost hob die junge Frau selbst ihre Hände und ein strahl dunkler Magie schoss auf die drei riesigen Waldtrolle zu, die sich nun kampfbereit zusammengeschart hatten. Sie wand sich um, eine schnelle Bewegung ihrer schlanken Finger und ein Troll sank zu Boden. Die anderen zögerten. Zu lange – denn die in einen schwarzen Umhang gehüllte Frau drehte sich noch einmal, ihr langes Haar wurde von einem Wind erfasst und plötzlich glühte die Erde um sie herum in einem feurigen Rot. Die Trolle schrieen und nun fielen auch die letzten beiden tot zu Boden. Es roch angesengt und widerlich nach verbranntem Fleisch. Ohne eine Regung der ansonsten fein geschnittenen Züge drehte die Frau sich um. Eigentlich war sie mehr als Mädchen zu bezeichnen, denn sie schien jung und hübsch, und kein Zeichen des Alters lag in ihren Zügen. Ihr Haar lag nun wieder ordentlich auf ihren Schultern, sogar der Umhang schien seine Falten brav neu geschlagen zu haben und raschelte leise, als sich das Mädchen langsam umdrehte. Mit einem kalten Blick funkelte sie den Blutelfen hinter ihr an. Es konnte nichts anderes als ein Blutelf sein. Seine spitzen Ohren konnte man durch sein gut gepflegtes, blondes Haar deutlich erkennen, welches er offen über seine Schultern fallen ließ. Die Augen glühten blass im Schein des Waldes, schweiß stand auf seiner Stirn, während er die halb erhobenen Hände sinken ließ. Die Frau brachte ihm einen geringschätzigen Blick entgegen. Offenbar war auch sie eine Blutelfe. Ihre spitzen Ohren und ihre anmutigen Bewegungen wiesen eindeutig auf einen Elf hin, allerdings gab es etwas in ihrem Blick das nicht an einen Elfen erinnerte. Tief in ihren Augen schimmerten stärker als bei anderen eine Iris, die so schwarz war wie die Nacht und den blauen schein ihrer Augen zu durchdringen schien.
Eine weitere Gestalt, diesmal jedoch völlig in einen schwarzen Umhang gehüllt sodass man keinen Millimeter ihres Körpers sah, außer rot glühende Augen aus den tiefen ihrer Kapuze, trat auf die verbrannte Waldlichtung.
„[Thalassisch]Du kommst spät.“, brachte das Mädchen dem dunklen Besucher entgegen. Der Blutelf schauderte leicht als die Gestalt zwei Trollköpfe auf die Lichtung warf. Eine sinnliche, tiefe Stimme antwortete in gebrochenem Thalassisch: „Ich hatte zutun, ebenso wie du, Nox.“ Das Mädchen, offenbar hatte die Gestalt sie Nox genannt, nickte knapp und ein grinsen umspielte die schmalen Lippen. „Ich habe einen mehr.“ Sie wies auf die drei toten Trolle, beugte sich hinunter zu einem und riss ihm eine Feder aus seinem Kopfschmuck. „Und wie es aussieht sogar einen der Patrouillenführer.“
„Niemand bezweifelt dein Talent, Nox.“ Erwiderte die schwarze Gestalt und wandte sich ohne einen Gruß um, einige Sekunden später war sie verschwunden. Die als Nox bezeichnete Frau verzog den Mund und es schien als formte sie mit den Lippen: „Schlechte Verliererin.“ Dann wandte sie sich an den Blutelf.
„Am besten wir verschwinden von hier. Kannst du uns ein Portal nach Hause öffnen Seryiu?“
Der Blutelf nickte, seine Augen funkelten erwartungsvoll als er einen Runenstein herausnahm und einige magische Worte rezitierte. Ein schimmerndes Portal entstand auf der Lichtung. Seryiu verbeugte sich und wies das Mädchen an, als erste zu gehen. Nox nicke und trat ohne zu zögern in das schimmernde Abbild Silbermonds, der Heimat der Blutelfen…



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